Nachgefragt bei: Linus Kerngast, Finalist bei « Jugend debattiert»
Linus, was bedeutet Dir dieser Finaleinzug? Hast Du schon ein wenig gefeiert?
Der Finaleinzug ist eine grosse Ehre und ich freue mich auf das Nationalfinal in Bern. Zudem ist es eine Bestätigung für die Arbeit und den Aufwand, den wir, das gesamte Kanti-Team von Beromünster, im Vorfeld hatten. Ohne diesen wäre es nicht möglich gewesen, am Regionalfinal mithalten zu können.
Ich habe mich mit meiner Familie und Freunden darüber gefreut und viel über die verschiedenen Debatten und den gesamten Tag erzählt. Ansonsten habe ich keine riesige Sache daraus gemacht. Auch in der Schule hatten mich einige Lehrpersonen darauf angesprochen und mir gratuliert.
Wie bereitest Du Dich auf das Final in Bern vor?
Solange ich die Themen der Debatten für das Nationalfinal noch nicht weiss, sind mir ein Stück weit die Hände gebunden (lacht). Ich werde dann eine tiefgründige Recherche über die Themen machen und versuchen, so viel Fachwissen wie möglich als Grundbaustein für meine Debatte anzusammeln. Ausserdem werden mein Deutschlehrer und Mentor, Matthias Gaiser, und ich uns zusammensetzen, um dort alle Positionen, also Pro/Contra, vorzubereiten und mögliche Strategien entwickeln. Ebenfalls wurden alle Finalistinnen und Finalisten zu einem Trainingsweekend in Zürich eingeladen. Die Eröffnungs- und Schlussreden werde ich ebenfalls weitestgehend vorbereiten.
Was möchtest Du dazu abschliessend noch sagen?
Dass es ein toller Tag war und ich es sehr genossen habe, dort zu sein und das Ganze miterleben zu können. Der Event war vom YES-Team sehr gut organisiert und alles professionell vorbereitet. Es gab nie irgendwelche organisatorischen Probleme, die den Fluss des Ganzen gestört hätten. Es war eine tolle Erfahrung und ich freue mich auf all das, was noch kommen wird.
Interview und Bild: Karl Heinz Odermatt