Nachgefragt bei: Chrissi Sokoll, Comedienne am Chommerbuebe-Event
Chrissi Sokoll, ursprünglich aus der Nähe von Nürnberg und jetzt in Wallisellen zu Hause, ist seit 2017 als Solo-Künstlerin unterwegs. Ihre Fangemeinde wird immer grösser. Der «Michelsämter» wollte von ihr nach dem umjubelten Auftritt wissen, wie es denn für sie und ihre Band so in «Möischter» war...
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Chrissi, welchen Bezug hast du zu Beromünster, also zu «Möischter», wie wir hier sagen?
Ich hatte keinen Bezug zu Möischter. Bis zum letzten Freitag. Ab jetzt ist Beromünster für mich Folgendes: Hammer Stimmung, sehr viel Wohlwollen und unglaublich nette Menschen! Ich werde wieder kommen, ob ihr wollt oder nicht (lacht herzlich).
Seit wann bist Du im Showbiz, als selbst so betitelte «Rampensau»?
Ich bin bereits seit 1994 im Showbiz: Zuerst knapp zehn Jahre als Musicaldarstellerin, dann mit der MusikComedy-Gruppe «Peperonis». Seit 2017 bin ich als Solo-Künstlerin unterwegs - gesamthaft bin ich aber schon seit 30 Jahren auf der Bühne… Mein erstes abendfüllendes Comedyprogramm hiess tatsächlich «Alles beschtens! - Frau. Mutter. Rampensau.» Da hast du gut recherchiert...
Das tun wir Journis doch eigentlich quasi fast immer, liebe Chrissi... Wie kannst du dir so einen riesigen Text über zwei Stunden Programm merken?
Da gibt es nur eins: Lernen, lernen und nochmals auswendig lernen.. und irgendwann merkt man gar nicht mehr, dass man einen Text vorträgt… es erzählt einfach mit dir. Dazu kommt, dass ich alle Texte selbst geschrieben habe. Da fällt es viel einfacher, etwas auswendig zu lernen.
Die Frage, die von Zuschauerseite mehrmals kam: Gibt es den «Toni» so wirklich?
Ja, meinen «Toni» gibt es wirklich – und wie! Allerdings heisst er im richtigen Leben «Leonardo».
Was war das Lustigste für dich selber und die Band am Auftritt hier?
Das Lustigste? Offensichtlich ist meinem Pianisten der Engelshaarreif während dem Klavierspielen mitten ins Gesicht vor die Augen gerutscht. Ich hab das leider nicht gesehen, aber meine Bandjungs haben sich gekugelt und vor lauter Lachen glatt ihren Einsatz verpasst… Das war nur fair, denn ich hatte ja vorher auch eine Zeile verpeilt...
Was möchtest du sonst noch loswerden?
Ich freue mich immer noch so sehr, dass die Show in Möischter so erfolgreich war. So macht die Arbeit Spass...
Interview und Bilder: Karl Heinz Odermatt