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Nachgefragt bei Armin Bachmann: «Uns darf man sowieso nie verpassen …»

Das Trio Cappella mit Armin Bachmann, Claudia Muff und Peter Gossweiler gastiert am Samstag, 31. Mai, im Stiftstheater Beromünster. Der Anzeiger Michelsamt hatte Gelegenheit, mit dem Ausnahme-Posaunisten und gebürtigen Rainer, der heute in Sörenberg lebt, ein Kurz-Interview zu führen. Er besteht darauf, das Interview in der Du-Form zu führen, da er auch bei den Konzerten immer mit allen per du ist.  

Immer zu einem Spass aufgelegt, und doch musikalisch hochvirtuos: Claudia Muff, Armin Bachmann und Peter Gossweiler.  



Armin, worauf freust du dich bei diesem Auftritt in Beromünster am meisten?

In Beromünster war der Start meiner Lehre bei der CKW im Jahr 1976. Jetzt ist es eine der Stationen auf meiner Abschiedstour «hei zue». Schon irgendwo krass, aber auch schön. Dazwischen liegen Jahrzehnte der Emotionen und wunderbaren Erlebnisse rund um die Musik und im Privaten. Darum werde ich sehr gerne ins Stiftstheater reisen am 31. Mai, mit vielen guten Erinnerungen im Gepäck.

Wie bereitet ihr euch darauf vor, die ihr von ganz verschiedenen Orten kommt und verschiedene Stilrichtungen abdeckt?

Musik hat keine Schubladen, finde ich, jedoch sehr zahlreiche inspirierende Wurzeln. Das befruchtet unser Schaffen im Trio Cappella ungemein. Die unterschiedlichen Heimaten von uns drei in Volksmusik, Jazz und Klassik ergeben eine Verbindung voller Kreativität und positiver Energie! Wir suchen, finden, bearbeiten, verwursteln, kreieren, bauen und geniessen. Für uns gibt es keine Schublade … wir sind sehr einzigartig in unserer Musik!

Weshalb darf man euch diesmal wieder nicht verpassen?

Uns darf man sowieso nie verpassen …  (lacht schallend) Im Ernst, wir sind auf Abschiedstour im Jahr 2025, und deshalb musst du unsere Herzensklänge und virtuosen Spielereien deinem «Hörrucksack» nochmal hinzuzufügen. Es macht Freude mit Gästen einen Teil der Reise «hei zue» gemeinsam zu bestreiten, denn wir alle wissen, wunderbare musikalische Erlebnisse prägen das Lebensgefühl enorm!

Was möchtest du sonst noch sagen?

Mein Beruf als Posaunist bedeutet, Menschen rund um den Erdball zu begegnen und Emotionen in Klänge zu verschenken sowie ebenfalls viele Emotionen und Energie geschenkt zu bekommen. Ich schätzte dieses Privileg ungemein. Das macht aus meiner Optik diesen Beruf zauberhaft! 


Interview: Karl Heinz Odermatt, Bild: zvg




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