Skip to main content Skip to page footer

Im Fokus: Zum Muttertag

Muttersein hat viele Gesichter

Am Sonntag, 10. Mai, wird traditionsgemäss der Muttertag gefeiert. Dieser Tag zu Ehren der Mütter und der Mutterschaft hat sich seit über hundert Jahren in der westlichen Welt etabliert. Ob Blumenstrauss oder Frühstück ans Bett, Kinderzeichnung oder schlichtes Telefonat – die Wertschätzung gegenüber der Mutter kann auf viele Arten zum Ausdruck gebracht werden. Ebenso hat Muttersein viele Gesichter. In diesem Beitrag begegnen wir vier verschiedenen Müttern mit verschiedenen Wegen zu ihrem Muttersein.

«Statt Frauenarzt die Fremdenpolizei»

Ruth Künzli (67) aus Rickenbach kam mit dem Baby nicht vom Spital, sondern vom Flughafen zurück. Sie adoptierte vor 45 Jahren ihre Tochter Tamara aus Sri Lanka.

Strahlend wie die Sonne: Ruth Künzli mit Tochter Tamara in den Ferien auf Malta.      Bild: zvg

(uke) In der gepflegten Wohnung leuchten von einem Bildschirm sonnige Ferienbilder aus Malta, Mutter und Tochter lachend beieinander. Äusserlich gleichen sie sich in keiner Weise, doch die innere Verbundenheit ist unübersehbar.  

«Die Gefühle sind genau die gleichen», sagt Ruth Künzli, die bereits in jungen Jahren zwei Arten von Mutterschaft erfahren hat: Mit 20 Jahren hat sie ihren schwer behinderten Marco geboren, der nach 16 Monaten starb, und mit 22 hat sie ihre drei Monate alte Tamara aus Sri Lanka adoptiert. «Beides ist eine freudige Erwartung. Ich habe mein krankes und mein geschenktes Kind genau gleich in die Arme genommen», sagt sie über ihre Erfahrung der Mutterschaft.

«Statt den Frauenarzt hatte ich eben die Fremdenpolizei!», witzelt sie, die Ironie schwingt in ihrem fröhlichen Lachen mit. Ungeschönt räumt sie ein, wie aufwendig und kompliziert die Adoption für das junge Paar damals war. Da sie wussten, dass sie aufgrund einer genetischen Voraussetzung nie gesunde Kinder haben würden, entschieden sie sich für diesen Weg. Dank Unterstützung von erfahrenen Adoptiveltern und Kontakten zu einer Vermittlungsstelle ergab sich dann relativ schnell die Möglichkeit für eine Adoption in Sri Lanka. 

So setzte sich das junge Paar 1981 mit einem Koffer voll Windeln, Schnullern und Babynahrung ins Flugzeug, Destination Colombo. Unruhen herrschten dort und ein Kriegsausbruch war absehbar. «Es gab für uns keine Zweifel», blickt Ruth auf ihren sorglosen Aufbruch zurück. Um ein Kind aus der Schweiz adoptieren zu können, hätte sie wenig Chancen gehabt und mit enorm langer Wartezeit rechnen müssen.  In einem Kinderheim begegneten Ruth und Othmar ihrem Baby zum ersten Mal. Es lag in einer Ecke am Boden mit anderen Babys und streunenden Katzen. Tamara wurde von ihnen nach singalesischem Recht adoptiert und reiste mit Nachnamen Künzli in die Schweiz. 

«Was immer geschieht, es ist mein Kind.»

Ruth Künzli über ihr bedingungsloses Muttergefühl.

In Kloten klebte die halbe Verwandtschaft an der Fensterscheibe bei der Gepäckausgabe und bejubelte die junge Familie. «Gut angekommen», verschickten die Eltern alsbald überglücklich die Geburtsanzeige. «Die Freude der Angehörigen war wie bei einem leiblichen Kind. Wir wurden ausnahmslos akzeptiert.» Und das Gerede im Dorf? «Ich strahlte solchen Stolz und Freude aus, dass so etwas gar nicht an mich herankam», sagt Ruth und strahlt wie eh. «Ich war von Anfang an so glücklich mit diesem Kind», sagt sie. «Was immer geschieht, es ist mein Kind», beschreibt sie ihr bedingungsloses Muttergefühl. 

Die Schweizer Bürokratie sah dies jedoch weniger bedingungslos. Das hiesige Adoptionsverfahren sei «ein reiner Papierkrieg» gewesen. Die singalesische Adoption wurde von den Schweizer Behörden nicht akzeptiert. Tamara war zuerst zwei Jahre lang Pflegetochter. Erst nach fünf Ehejahren durfte die Adoption erfolgen. Da ihr Kind auf dem Papier Ausländerin war, bedingte das unzählige Behördengänge, Aufenthaltsbewilligungen und auch Bekanntschaften mit der Fremdenpolizei. Etwa bei einem Ausflug über die italienische Grenze, wo die Grenzpolizei dem Kind rigoros die Einreise verweigerte.  

Heute können sie darüber schmunzeln. Ruth, Othmar und Tamara wurden zu einer glücklichen, vollständigen Familie. «Es ist mein Kind. Ich stellte das gar nie in Frage», sagt Ruth Künzli und strahlt noch immer. «Klar, ich konnte es nicht aussuchen», meint sie sinnierend, «aber auch ein eigenes Kind kannst du nicht auslesen. Jedes ist so, wie es ist. Ich habe mein zweites Kind genau gleich angenommen wie mein eigenes.»

Vertrauen, loslassen … und dann von null auf hundert

Gebären gehört für Seraina Räber (30) aus Rickenbach zum Beruf. Vor Kurzem wurde die Hebamme selber Mami und erlebte ihre eigene Schwangerschaft und Geburt. 

Glückliches Frühlingsmami: Seraina Räber mit Baby Nina im Garten.                  Bild: uke

(uke) Im Garten blühen die Blumen und Seraina Räber blüht selber auf, wie sie ihr Töchterchen in den Armen trägt. Mutterglück pur. Seraina ist nicht nur frischgebackenes, stolzes Mami, sondern auch Hebamme von Beruf mit einem Master in Pflegepädagogik und Hebammenwissenschaften – eine Fachfrau für Mutterschaft durch und durch.  

Was sie bisher aus wissenschaftlicher Warte von aussen betrachtet hatte, erlebte sie nun selber. «Es war speziell, die körperlichen Veränderungen zu spüren. Der wachsende Bauch oder die Verschiebung des Schwerpunkts. Auch wurde ich anders angesprochen, Leute nahmen Rücksicht auf mich», beschreibt sie ihre neue Erfahrung. Vor allem aber veränderte sich ihr eigenes Körperempfinden. Sportlich und schlank wie sie sonst war, fühlte sich plötzlich alles plump und ungelenk an. Was schwanger sein heisst, versteht man erst durch die eigene Erfahrung.  

Seraina genoss eine unkomplizierte Schwangerschaft und plante, im Geburtshaus zu gebären. Aber es kam anders. Am Ende drehte sich ihr Baby nicht wie gewünscht in die Kopflage, sondern blieb in der Beckenendlage («Steisslage»). Als Fachperson wusste sie nur zu gut, was das bedeutete und mit was für Risiken dies verbunden war. Ihr grösster Wunsch einer natürlichen Geburt wurde höchst infrage gestellt. Es folgten viele Risikoabklärungen. Genau das, was sie nie gewollt hatte: Ultraschall, Beckenmessungen, MRI und Geburt im Spital mit Zustimmung zum Kaiserschnitt bei erster Komplikation.

Kinder kommen meistens anders als geplant. Dies erfuhr nun auch Seraina. «Ich hatte jede Woche mega Angst vor den Untersuchungen und den Resultaten.» Sie geriet auch unter Erklärungsdruck, denn sie musste sich immer erklären, weshalb sie trotz dieser Ausgangslage vaginal gebären wollte. Eines der wenigen Spitäler, das diese Möglichkeit anbot, war jenes in Sarnen. «Das Risiko bei einer vaginalen Geburt in Steisslage ist nach sorgfältiger Risikoselektion wissenschaftlich gesehen gleich hoch wie bei einem Kaiserschnitt», weiss Seraina aufgrund ihrer Ausbildung, und darauf vertraute sie. Aber es war sehr schwierig, dieses innere Vertrauen zu behalten, wenn von aussen her alles infrage gestellt wurde. «Dies war die grösste Herausforderung der ganzen Schwangerschaft!», blickt sie zurück. 

«Ich bin sehr dankbar für so eine gute Geburt.»

Für Seraina Räber war die natürliche Geburt nicht selbstverständlich.

Ihre Geburt verlief schliesslich «turbomässig» und ohne Komplikationen. Blasensprung, erste Wehen ... nach gut drei Stunden war die kleine Nina da. «Es war intensiv», blickt Seraina zurück und streicht sich durchs gelockte Haar. «Von null auf hundert!» 

Zweieinhalb Monate später strahlt Nina busper wie der reinste Wonneproppen. «Ich bin sehr dankbar für so eine gute Geburt», sagt Seraina sanft und lächelt ihr Baby an. Vertrauen und Loslassen – die wichtigsten Faktoren auf dem Weg zur Geburt, sagt sie. «Durch das Loslassen geht man über die Grenzen hinaus und merkt erst, wie stark man ist. Wenn man zusammen eine Geburt schafft, schafft man alles.» 

Eine Geburt sei ein sehr wichtiger Prozess, der die Frauen erfahren lasse, wie stark sie sein können. Dennoch weiss sie: «Wir haben heute eine medizinisch gesicherte Geburtshilfe wie noch nie, aber wir haben so viel Angst vor einer Geburt wie nie zuvor.»

«Tägg, päng – jetz semmer Familie!»

Ein Kaltstart ins Familienleben, dafür umso wärmer verbunden: Sybille Schuler-Käch (41), Pflegemutter aus Neudorf, wurde vor zehn Jahren innert weniger Wochen Mami von zwei Buben. 

«Buebemami» durch und durch: Sybille Schuler-Käch hat alle Hände voll zu tun.     Bild: uke

(uke) Ein voller Wäschekorb, ein Junge, der bald von der Berufsschule kommt und einer, der eben beim «Tschutte» den Finger gebrochen hat: Ein Nachmittag bei Sybille Schuler-Käch in Neudorf. Alles ganz normaler Familienalltag im Einfamilienhaus mit zwei quirligen Teenagern. Ausser, dass Sybille nicht ihre leibliche Mutter ist. Sie ist, wie es der Fachbegriff nennt, ihre Pflegemutter.  Als Sozialpädagogin hatte Sybille Schuler schon beruflich mit Pflegeelternschaft zu tun, sie arbeitet bei der Fachstelle Kinderbetreuung in Luzern. Mit der Heirat kam ihr Wunsch nach Familie, die das Haus mit Leben füllte – in welcher Form auch immer. «Adoption oder Pflegekind?» Sybille und Roman Schuler machten sich auf den Weg und entschieden sich für «Pflegekind». 

Der «Weg» bedeutete einen  Prozess mit Bewerbungsgesprächen, Ausbildungskursen und Aufnahmeverfahren etwa über ein Jahr hinweg. Die Fachstelle Kinderbetreuung macht jeweils eine «Passung», indem sie prüft, welche Pflegeeltern welchem Pflegekind geben können, was es benötigt. «Wir waren sehr offen», sagt Sybille Schuler. Offen für das pure Leben. Dann kam die Anfrage für die Aufnahme der zwei 5- und 7-jährigen Buben. «Starten wir doch mal in diesen Prozess…», fanden sie. Doch dafür blieb nicht viel Zeit. Es ging sehr schnell. «Es war ein Kaltstart mit allem!», blickt Sybille Schuler zurück. «Tagesablauf, Kinderzimmer, Kleider, Schuleintritt – alles kam auf einmal. Es machte ‹tägg, päng› und wir waren Familie!»  

Für alle vier von ihnen ein happiger Anfang. Sie mussten sich erst in die neue Situation einfinden. Ruhig, stark und geerdet wirkt Sybille, voller Leidenschaft für ihre Jungs. Nicht nötig zu erwähnen, dass so ein «Familienkaltstart» nicht ohne Schwierigkeiten verlief. 

«Du musst auf das erste Bauchgefühl hören.»

Rat an Sybille Schuler, deren Bauchgefühl Freudensprünge machte.

Eltern werden, Familie sein – das habe sie anfangs unterschätzt. «Die natürlich gewachsene Vertrauensbasis fehlt. Es gab Phasen und Zeiten, die sehr schwierig waren», räumt sie unverblümt ein. Etwas, was es grundsätzlich in jeder Familie geben kann. Aber als Pflegeeltern existiert immer noch irgendwo die Option, aus diesem «Projekt» wieder auszusteigen. 

«Das war hinderlich», sagt Sybille Schuler heute. Nach etwa drei Jahren sagten sie sich: «Was auch geschieht, wir legen es nicht mehr in die Waagschale.» Sie entschieden sich voll und ganz für ihre Kinder, ohne Wenn und Aber. «Von der Haltung her hat uns das sehr geholfen», blicken sie zurück. Sicher half dies auch den Kindern. Von da an war es klar: Sie waren Familie. Gemeinsam etwas unternehmen, draussen sein in der Natur, «füürle», velofahren und in die Ferien gehen – all das gehört zu ihren Lieblingsbeschäftigungen.

Und die erste Begegnung? «Du musst auf das erste Bauchgefühl hören», hatte ihr damals jemand geraten. «Wenn da etwas nicht passt, sag Nein.» Gefragt nach dem Moment, als Sybille die beiden Buben zum ersten Mal sah, beginnt sie zu strahlen, ihre Augen leuchten. Es muss ein tief berührender Moment gewesen sein. Ein Funke sprang, und etwas in ihr sagte: Das passt! Sybilles Bauchgefühl machte Freudensprünge. 

Heute, zehn Jahre später, fühlt sie sich als Mutter? «Ja!», sagt sie klar und direkt. Und ergänzt lächelnd: «Es ist interessant, wie sich auch das Bauchgefühl entwickelt. Den Unfall heute habe ich gespürt.» Mutterinstinkt wächst eben mit. «Klar, das ganz tief Verbundene, das kenne ich nicht», sagt sie. «Die Biologie kann niemand ersetzen, das ist eine Tatsache. Aber alles andere nehmen wir umso schöner wahr, und wir schätzen es doppelt, dass wir uns haben!»

«Endlich bist du da!»

Stille Begleiterin auf dem Weg zur Mutterschaft: Cindy Härri (33) aus Reinach ist von Beruf Doula. Sie gibt werdenden Müttern Unterstützung – indem sie einfach nur da ist.

Sie begleitet Frauen auf dem Weg in die Mutterschaft: Cindy Härri.           Bild: uke

(uke) Ein heller Raum an einem kühlen Frühlingsmorgen in Gunzwil. Ein paar Matten, Kissen, ein Blumenstrauss. Kaffee aus dem Thermoskrug. Man fühlt sich hier sofort wohl und entspannt. Hier bietet Cindy Härri unter anderem ihre Treffen für schwangere Frauen an.  

«Ja, da bin ich jetzt», lächelt sie bescheiden und schenkt eine Tasse ein. Ihr rötliches Haar ist schlicht nach hinten gebunden, ihre goldbraunen Augen leuchten liebevoll. Die Ausbildung zur Doula hat sie vor zwei Jahren gemacht.  

Eine Doula ist eine Frau, die werdende Mütter durch Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett begleitet. Es ist eine Begleitung auf emotionaler, persönlicher wie auch informativer Ebene als Ergänzung zur Hebamme – einfach klingend, und doch so wirkungsvoll.  

In einer Zeit der physischen und psychischen Veränderung einer Frau, wo nichts mehr ist wie es war und sie nicht weiss, was kommt, ist es wertvoll, jemanden an der Seite zu haben. Was früher selbstverständlicher war, fehlt heute zunehmend: Frauen, die einfach da sind. Zum Zuhören, für eine Handreichung, eine wohltuende Geste. Auch unter der Geburt, medizinisch heute abgesichert wie noch nie, braucht eine Frau oft jemand, wer einfach da ist, nichts erwartet, nichts fordert und sie nur unterstützend begleitet. Und wenn dann im Wochenbett zwischen Mutterglück und Babyblues die Emotionen endgültig überschwappen, braucht sie einen gewissen Halt erst recht. Das bietet eine Doula an. 

Ihre erste Begleitung hat Cindy Härri einer werdenden Mutter mehr zufällig angeboten. Eine befriedigende Erfahrung für beide Seiten. Erst später stiess Cindy auf den Begriff «Doula» und merkte: «Das gibt es ja als Beruf!» Selbst Mami von zwei Kindern, entschloss sie sich, die einjährige Ausbildung zu absolvieren mit Kursmodulen und Abschlussarbeit. Eine Ausbildung, die zunehmend gefragt sei, so Härri.

«Ich bin jedes Mal zu Tränen gerührt über die Kraft der gebärenden Frauen.»

Cindy Härri begleitet werdende Mütter durch die Geburt.

Die Angebote sind so unterschiedlich, wie Bedürfnisse von werdenden Müttern nur sein können. «Es gibt Frauen, die sich drei Wochen vor der Geburt melden und andere, die schon mit dem positiven Schwangerschaftstest in der Hand bei mir anklopfen», lächelt sie. 

Oder jene Frau, die ihr sechs Tage nach der Geburt ein verzweifeltes Whatsapp schrieb und nur noch am Weinen war. «Endlich bist du da», war alles, was diese noch sagen konnte, als Cindy unter der Tür stand. Sie hat ihr dann eine Suppe gekocht und eine Wähe gebacken. «Ich war zwei Stunden dort, habe nichts gemacht ausser bei ihr sein. Danach ging es ihr besser.» Diese Erfahrung war prägend. 

Die Angebote auf ihrer Homepage sind fein gestaltet und wertschätzend formuliert. «Begleitung Basic Mini», «Begleitung geplante Bauchgeburt» oder «Begleitung Wochenbett», heisst es da etwa.  

Abgrenzung ist ein ebenso wichtiges Thema. «Nähe ist wichtig, aber dennoch: Es ist ein Job», betont Cindy Härri. Drei Geburten hat sie bisher begleitet, im Spital. Ein Miteinander aller Beteiligten, bei dem sie selbst im Hintergrund war und die Gebärende auf diese Weise unterstützte.  

Bei einer Geburt dabei sein zu dürfen, erachtet Cindy als absolutes Privileg. «Ich darf Zeugin sein dieses unglaublich intimen Moments», sagt sie. «Ich bin jedes Mal zu Tränen gerührt – über die Kraft der gebärenden Frauen. Diese Stärke!»

Allen Müttern von Herzen einen schönen Muttertag!        Bild: Ursula Koch-Egli



Das könnte Sie auch interessieren