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Mit Innovation eine Ra(n)dsportart bekannt machen

Am kommenden Samstag findet in Rothenburg die zweite Radball Champions-Night statt, welche mit Fan-Votings, innovativen Champions-Cards und einem hochkarätigen Teilnehmerfeld auf sich aufmerksam macht. Die Sportart soll damit bekannter werden.

Dieses Jahr treten erneut Breitensportteams gegen Top-Teams (ehemalige Weltmeister, amtierende Schweizer Vize-Weltmeisterinnen & ein deutsches Top-Team) an. Im Bild Utzenstorf gegen Liestal.

Radball ist ein rasantes Spiel auf speziellen Velos, bei dem Zweier-Teams den Ball mit dem Rad ins gegnerische Tor schiessen. In der Schweiz gibt es knapp 150 aktive Radballteams in fünf Erwachsenen-Ligen sowie diversen Nachwuchskategorien. Die Randsportart hat in den letzten Jahren an Zuwachs gewonnen, insbesondere durch das Aufkommen des Frauen-Radballs.

Noch mehr Spektakel ist angesagt, mit Chancen für die Breitensportteams. Hier Wettingen gegen Altdorf.


Spektakuläre Champions-Night

Der Radball Club aus Rothenburg hat 2023 die Champions-Night ins Leben gerufen. Das Turnier bot ein grosses Spektakel und zog das Interesse von Zuschauenden an. Am kommenden Wochenende findet in der Turnhalle Lindau die Zweitaustragung statt. Breitensportteams aus allen Schweizer Ligen haben wiederum die Möglichkeit, gegen Top-Teams anzutreten. Am Start sind ehemalige Weltmeister, die amtierenden Schweizer Vize-Weltmeisterinnen und ein deutsches Bundesliga-Team.

Radsport ist Randsport – mit Leidenschaft! Wetzikon gegen Hofen (Deutschland, Siegerteam).


Champions-Card und Fan-Voting

Damit die Breitensportteams nicht untergehen, gibt es einen speziellen Modus. Zudem wird nur eine Halbzeit gespielt, es gibt eine effektive Spielzeit von 5 Minuten und das Anspiel wird durch Fan-Votings entschieden. Eine Neuheit sind auch die Champions-Cards. Jedes Team erhält zwei Karten, welche sie in einem beliebigen Spiel als Vorteil nutzen können. Die Breitensportteams können ihre Karten zuerst wählen und werden wohl Karten wählen, die ihnen einen zusätzlichen Penalty oder sogar bis zwei Tore Vorsprung ermöglichen. Für die Top-Teams bleibt dann noch eine Zeitverlängerung oder Anspiel-Rechte.

Ehemalige Weltmeister gegen Rothenburg. Am Ball Lukas Minder im Zweikampf mit Paul Looser, Weltmeister aus Altdorf.


12 Teams aus 12 Vereinen

Vor dem innovativen Turnier mit 12 Teams aus 12 unterschiedlichen Vereinen gibt es auch noch ein Nachwuchsturnier (Future Champions). Wie die Erwachsenen haben auch sie ihren eigenen Torsong und werden wie Champions behandelt. Das Nachwuchsteam aus Frauenfeld sowie das deutsche Top-Team Prechtal werden als Favoriten gehandelt. Dem deutschen Team könnten aber die Innovationen zum Verhängnis werden.


Lukas Minder, Bilder: zvg




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