«Michelsamt bewegt»: Vielseitiges Verpflegungsangebot am ganzen Festweekend
Das Wochenende nach Fronleichnam wird im Michelsamt bewegt – das ist mittlerweile der ganzen Bevölkerung klar und gleichzeitig ein Begriff. Doch nicht nur für sportlich Affine und bewegungsfreudige Menschen ist das Wochenende einzuplanen – auch die «Geniesser» werden voll auf ihre Kosten kommen. Dafür sorgen einheimische Caterer, Produzenten und Vereine mit ihren Beizli und in der Food and More-Meile. Doch gerne der Reihe nach:
Am Festwochenende vom 9. – 12. Juni dreht sich alles um die von «A-Team2Rad» gesponserte «Runde Michelsamt». Entlang dieser finden die Besucher etliche Attraktionen: Angefangen am Freitagabend beim FC Gunzwil und dem Plauschturnier, findet das Ganze beim Start der Tour de Suisse am Montagmittag sein Ende. Dazwischen liegen zwei Tage des «Entdecken und Geniessen». Entlang der ausgeschilderten «A-Team2Rad Runde Michelsamt» können zu Fuss, mit dem Fahrrad oder anderen Fortbewegungsmitteln einerseits 16 sportliche Herausforderungen gemeistert werden, kulturelle Highlights beobachtet werden oder eben – man kann sich kulinarisch verwöhnen lassen.
Von Niederwil bis Neudorf
Angefangen beim Beizli der «Joggumusig» in Neudorf, über das «Flüügerrestaurant» und die «Badi» in Beromünster, kommt man an den Hauptstandort auf dem Landi-Amag-Areal zur «Food and More»-Meile. Hier präsentieren sich einheimische Cateringanbieter und Detaillisten mit ihrem Angebot. Schafft man es aus der Schlemmermeile raus und bleibt nicht in der Bar der «Friitigsfrönde» oder der «Smallest Bar» hängen, so geht es weiter entlang der Runde. Diese führt über das kleine Beizli bei der Kantonsschule zum Clubhaus des FC und sogleich weiter nach Niederwil. Beim Bauernhof der Familie Bättig betreibt die Männerriege Gunzwil ein gemütliches Beizli, und zum Abschluss bietet das Ortsmarketing im Rickenbacher Gweyhuus ebenfalls ein breites Angebot.
Unterhaltung – natürlich nicht nur in Möischter
Damit nebst einem leckeren Kafi und frisch gezapften Bier die Stimmung nicht sinkt, werden an beiden Tagen verschiedenste Musikformationen zwischen den Beizlistandorten kursieren und für beste Unterhaltung sorgen. Nicht zu vergessen, kann am Sonntag am Hauptstandort das Paracycling-Rennen mit ungefähr 40 internationalen Athleten verfolgt werden. Und an allen anderen Standorten kann der Nachbar beobachtet werden, der seinen Drahtesel nach 10 Jahren wieder aus der Garage genommen hat. So oder so lohnt es sich, das Festwochenende zu reservieren und sich das eine oder andere Highlight herauszupicken.
Text: Patrick Wicki