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Sport | Gunzwil

Mangelnde Chancenauswertung kostet Gunzwil den Sieg  

Gunzwil ist der Auftakt in die neue Meisterschaft nicht optimal geglückt. Im Heimspiel gegen Root kamen die Männer von Sandro Kramis nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Vor allem die mangelnde Effizienz vor dem Tor kosteten die Michelsämter am Ende den möglichen Sieg.

Captains im Duell: Gunzwils Till Fleischli (l.) und Adriano Confortola vom SK Root.

Bei wechselhaftem Wetter mit Sonnenschein zu Beginn, dann einem Platzregen kurz vor der Pause und wieder herrlichem Sonnenschein in der zweiten Halbzeit, starteten die Michelsämter zu Hause gegen Root in die neue Saison. Die sonst schon von Verletzungen arg gebeutelten Michelsämter mussten kurz vor dem Anpfiff den nächsten Schock verdauen. Martini verletzte sich beim Einlaufen und wurde kurzfristig mit Samuel Nurmi in der Startelf ersetzt. Eine optimale Vorbereitung in das erste Spiel sieht sicher anders aus.

Gunzwils Matias Nurmi segelt knapp am Treffer vorbei.


Gunzwil klar die bessere Mannschaft

Die Michelsämter starteten gut in die Partie und kontrollierten das Spiel. Die Gäste kamen in der ersten Halbzeit zu keiner nennenswerten Tormöglichkeit. Gunzwil hingegen vergab gleich mehrmals in bester Abschlussmöglichkeit. Zunächst war es Till Fleischli in der 16. Minute welcher völlig freistehend den Flankenball am Tor vorbei köpfelte. In der 24. Minute fand Tills Bruder Thimo seinen Meister in Roots Schlussmann Meier, welcher den Weitschuss gerade noch um den Pfosten lenken konnte. Und auch Routinier Samuel Nurmi schaffte es nicht die Kugel aus 14 Metern im Tor unterzubringen (36.). So ging es mit dem torlosen Unentschieden in die Pause.

Ausgeglichene zweite Halbzeit

Gunzwil startete mit viel Elan in die zweite Halbzeit und kam bereits nach wenigen Minuten zur nächsten guten Chance. Nurmi verpasste die Hereingabe von Till Fleischli nur um Haaresbreite. Und in der 55. Minute war der Torjubel bereits erklungen, doch Till Fleischli schoss aus fünf Metern genau den letzten Mann auf der Torlinie an. Nach dieser Mega-Chance wurden die Gäste mutiger und konnten das Spiel ausgeglichener gestalten und einzelne Angriffe starten. Nach 70 Minuten hatte der junge Sandro Koch die Möglichkeit, sein Abschluss war aber zu schwach und konnte geklärt werden. Root kam in der 79. Minute zur besten Möglichkeit als Zukic mit einem Schuss Gunzwils Schlussmann Süess zu einer Parade zwang. In der 81. Minute verpasste Matias Nurmi die Führung als er einen Flankenball knapp verpasste und Till Fleischli scheiterte in der 87. Minute mit seinem Abschluss an einem Rooter Verteidiger. In der Nachspielzeit die Chance für Root zum Sieg. Ramon Felix blockte den Abschluss im Fünfmeterraum in letzter Sekunde und so blieb es am Ende beim torlosen Unentschieden. Die Michelsämter hatten eigentlich genug Chancen um das Spiel zu gewinnen und am Ende hatte man das Glück, dass man nicht noch als Verlierer vom Platz ging.

Zweikampf in der Luft: Rafael Borges Lopes vom FC Gunzwil gegen Fabian Stirnimann.


Auswärts gegen Kriens

Am nächsten Sonntag, 28. August, um 16:30 Uhr trifft Gunzwil auswärts auf die Krienser Reserven. Das Spiel in Kriens, welche als grosser Gruppenfavorit in die Saison gehen, wird sicherlich eine ganz schwierige Aufgabe werden. Vor allem da aktuell wohl noch keiner der Verletzten zurückkehren wird. Trotz des ESAF würde sich die Mannschaft natürlich über Unterstützung aus dem Michelsamt freuen. «Hopp Gonzbu!»

Telegramm: Gunzwil - Root 0:0 Linden – 150 Zuschauer - SR Astrit Elmezi – Tore: Fehlanzeige – Verwarnungen: 40. Fernandez (Foul), 75. Thimo Fleischli (Foul), 85. Meier (Reklamieren) – Bemerkungen: Gunzwil ohne Kronenberg, Luca Fleischli, Elia Ramundo, Furrer, Martini, Oehen, Iwan Rogger, Marco Rogger, Moses König (alle verletzt), Stocker und Fähndrich (beide abwesend). Gunzwil: Süess; Ramon Felix, Jurt, Fischer, Isler; Schumacher, Thimo Fleischli, Till Fleischli, Borges; Sergio Ramundo (57. Sandro Koch), Samuel Nurmi (57. Matias Nurmi). – Root: Meier, Barmettler, Milojicic, Confortola (72. Ineichen), Stirnimann (58. Henseler); Gosswiler (58. Konjevic), Krummenacher (82. Pföstl), Fernandez, Ben Meierhans; Dukagjin (58. Zukic), Tim Meierhans.

Text: Christian Nistl, Bilder: Martin Sommerhalder




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