Manga, Klavier und Mofa: Kreativwoche im Mariazell
In der Schulwoche vor den Herbstferien war es wieder so weit: Einmal mehr stand in der Schule Mariazell, Standort Beromünster, die alljährliche Talent-Projektwoche vor der Tür.
Die Idee der Projektwoche: Während fünf Tagen setzten sich die Oberstufenschüler mit einem eigenen Projekt auseinander. Es ging dabei vor allem darum, sich aus der Komfortzone heraus zu begeben und etwas ganz Neues zu wagen. Dabei sollte man möglichst wenig Unterstützung der Erwachsenen benötigen. Es galt auch, die Arbeit sorgfältig in einem Journal zu dokumentieren.
Ein voller Erfolg
Die Projektwoche begann am 23. September. Am Morgen arbeiteten die Schüler an den Projekten und nachmittags konnten sie jeweils eines von verschiedenen, vorbereiteten Angeboten auswählen. Am Freitagmorgen vor der Pause wurde eine Ausstellung vorbereitet: Nach der Pause haben die Schüler das Schulzimmer aufgeräumt, ein Plakat gestaltet und anschliessend zeigten die Oberstufenschüler ihre Projekte den Kleinen aus der Eingangsstufe. Am Nachmittag besuchten Familien und Freunde die Ausstellung. Der Anlass war ein voller Erfolg!
Eine Fülle verschiedener Ideen
In diesem Schuljahr gab es wieder eine Fülle von verschiedenen Projekten. Zum Beispiel haben einige Schüler aus Holz einen Tisch, einen Servierwagen oder ein Insektenhaus zusammengebaut. Auch Reparaturarbeiten am Mofa waren ein Bestandteil dieser Woche.
Weitere Schüler haben eine PowerPoint-Präsentation gestaltet. Da gab es Themen wie Trainspotting, Fussball und Klavier. Ein Schüler hat sich während der ganzen Woche das Klavierspielen beigebracht und den Besuchern am Freitag sein geprobtes Stück vorgetragen. Jemand hat von Hand ein Manga – ein Comicstil aus Japan – gezeichnet.
Zum Beispiel Nils
Nils hat ein Projekt für die Gruppe Pilatus gemacht. Auf einer grossen Holzplatte hat er die Silhouette und Buchstaben des Pilatus ausgesägt. Anschliessend hat er die Namen seiner Gruppenkollegen darauf verewigt. Er arbeitete mehrheitlich selbstständig an diesem Projekt und brauchte viel Geduld sowie Durchhaltewillen. Als er sein Kunstwerk am Ende der Woche den anderen vorstellen konnte, waren alle begeistert.
Text: Klasse Pilatus, Bild: Stiftung Mariazell