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Lüütertüter: «D' Luusbuebe vo Höudisriede» luden zum Brunch ein (mit grosser Bildergalerie)

Seit 2007 laden die Lüütertüter Höudisriede (LTH) jährlich die Fasnachtsbegeisterten und Freunde der örtlichen Guuggemusig zum Brunch ein. «Ein gmögiger Sonntagmorgen mit leckerem Frühstück und fasnächtlichem Charme für Gross und Klein», so liest man im Protokoll des 17. Vereinsjahres. Das stimmt so heute noch.


Die Lüütertüter begeisterten wieder restlos, auch mit ihren zwei neu einstudierten Songs.



Mehr als 300 Gäste nahmen am Sonntagvormittag, 28. Januar, in der fasnächtlich dekorierten inPuls-Halle Platz und liessen sich von den über 40 Lüütertüterfrauen und -männern mit ihrem reichhalten Brunchbuffet verwöhnen. Verantwortlich für die sehr gute Organisation waren Ramon und Silvan Wolf. Vor allem eine grosse Delegation der Götschizunft mit dem Zunftmeisterpaar Otmar und Karin Schmid-Müller wurde vom LTH-Präsidenten Thomas Furrer willkommen geheissen.

Nostalgisches, neues Tenue

«Wenn eine tannigi Hose het und hagebuechigi Strümpf». Diese bekannte Volksliedmelodie wurde als Kanon während der Selbstbedienungsphase mehrmals im Foyer vom Hörnli-Register gespielt. Die Melodie kommt im Film «Mein Name ist Eugen» von 2005 vor. Dessen Lausbubengeschichte spielte sich in den 1950er- Jahren ab und wurde von Pfarrer Klaus Schädelin als Buch herausgegeben. Carmen Fleischli, Chefin des Mottogrüpplis, erklärte, dass diese Geschichte und der preisgekrönte Film die Grundlagen für das Tenue geliefert haben. Da es sich ja um Buben handelte, die den König der Lausbuben suchten, musste die Bekleidung der Frauen mit Farbtönen und dem zeitgerechten Schnitt angepasst werden. Der König der Lausbuben, Fritzli Bühler, wurde durch Eugen mit seinen Freunden gefunden. Der neue Tambourmajor der LTH, Manuel Estermann, hat nun die Rolle als Lausbubenkönig. Für die Grinde, auch für den aufwendigen Tambi Grind war wiederum der im Saal anwesende Künstler Pito Peinado beauftragt. Saalapplaus für die hervorragende Arbeit!

Zwei Gönnerweine aus der Schweiz

Für 50 Franken pro Flasche Wein konnte etwas an die Unkosten des Tages geleistet werden. Es konnten aber auch mehrere Flaschen gekauft werden. Wer immer noch zu viel Moneten im Geldsäckel hatte, konnte vor dem Heimgehen noch etwas in den diskret bereitstehenden Bass beim Ausgang werfen. Dies so lange, bis man das Gefühl hatte, was man gegessen und getrunken hatte, sei entgolten.

Der Präsident stellte den Bünzliwy, ein altgoldener Rosé vom Pinot noir 2022 aus dem Klettgau vor. Der Rote, ein Cabernet Dorsa 2022 aus dem Weingut «Südhang» in Eschenbach, wurde vom Winzer-Mitarbeiter und ehemaligen Tambourmajor Kusi Banz präsentiert. Beide Weine konnten von den Gästen degustiert werden und kamen gut an.

Darbietungen der «Luusbuebe und Luusmeitschi»

Abschliessend kam man noch in den Genuss der schrägen und laut getüteten Klänge der «Lüütertüter». Passend zum Jahresmotto spielten sie zwei Neueinstudierungen: «Du schreibst Geschichte« von der Band Madsen und ein Medley aus drei Stücken mit einem Schlag-Intermezzo. Aus dem Repertoirefundus waren u. a. «Ewigi Liebi» und «Let it Go» im Film «Die Eiskönigin» die Highlights. Der neue Tambi hat gute Arbeit in Vorbereitung und musikalischer Führung bei den Vorträgen geleistet.


Das Zunftmeisterpaar der Götschizunft, Otmar I. und Karin Schmid, eröffnete den Brunch.


Die Präsentation der Gewänder und des Mottos «Könige vo de Luusbuebe» war vollauf gelungen.


Stolzes Mami: Ruth Furrer mit dem Präsi der LTH, Thomas Furrer. 


Text: Emil Barmet, Bilder: Karl Heinz Odermatt







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