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Leserbrief: Klimadebatten ohne Ende, statt zu handeln


Klimawandel. Es ist eine Realität, dass sich vieles ändert. Im Briefkasten lag ein Flyer eines «Komitee Rettung Werkplatz Schweiz», worin Emotionen geschürt werden, statt sie zu zähmen wie «Das Klimaschutzgesetz ist in Wahrheit ein Verarmungs- und Verbotsgesetz.» Es will scheinen, das Komitee will Menschen eine Stimme geben, die sich von der Politik nicht mehr gehört fühlen und füttern sie mit Klischee-, Angst- und Wutargumenten. Die Vergangenheit zeigt: Wir haben seit dem 19. Jahrhundert über Mass gelebt und vom Fortschritt aller Bequemlichkeiten profitiert: von der Produktivität, von den Rohstoffen, von den modernen Technologien und jetzt sind wir mit den weltweiten Folgen an produziertem Müll konfrontiert. Viele leugnen die Realität, um ihre Ansicht nicht ändern zu müssen. Doch jede Medaille hat zwei Seiten. Jetzt müssen wir uns mit der Schattenseite des Fortschritts, dem zerstörerischen Ausmass an verursachenden Tragödien auseinandersetzen; über den Tellerrand blicken und willens sein, ernsthaft etwas zu ändern. Wir werden nicht in die Steinzeit zurückfallen. Das Einzige, was falsch gemacht werden kann, ist, es nicht zu machen. Wir sind den künftigen Generationen etwas schuldig. Alle Signale zeigen: Wir sind zwar intelligente Wesen, werden aber nicht darum herumkommen, mit einigem mehr an Fleiss im Interesse unserer Gesundheit und die der Nachfahren mehr umweltschonende Technologien erfinden zu müssen. Unser Vorteil: Die Schweiz ist die Nummer 1 in der Welt bezüglich Innovation. Wenn wir weltweit zusammenarbeiten, nicht jeder sein eigenes Gärtchen pflegt, was das Komitee anstrebt, werden wir Lösungen finden. Sonst bleibt das politisch endlose Klimageschwätz erneut Makulatur.


Manfred V. Urech, Sankt Erhard




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