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Lehrstellenbeilage: «Wie machsch es du?»

Der Anzeiger Michelsamt wollte von sieben Lernenden im Verbreitungsgebiet ganz konkrete, praktische Fragen beantwortet haben, um den Puls zu spüren. Fazit: Es bleibt bei allen zum Glück Zeit für Hobbys, und es gibt ab und zu auch etwas zu lachen...

    

1. Mit welchem Verkehrsmittel kommst du zur Arbeit?
2. Wie viel Tage pro Woche gehst du zur Schule?
3. Wie viel Zeit bleibt neben der Lehre für Hobby und Sport?
4. Wo isst du Znüni / Zmittag und was?
5. Welches war dein lustigstes Erlebnis bisher?


Lang Renato, 19 Jahre, Sanitärinstallateur EFZ 3. Lehrjahr bei der Wey Heizung/Sanitär AG


1) Mit dem Auto

2) Dienstags

3) Ich habe zweimal in der Woche Fussballtraining und noch ein Match. Das klappt alles hervorragend mit der Zeit, weil ich mir eingeteilt habe, wann ich in der Woche für die Schule lerne.

4) Das Znüni essen wir meistens im Pausenraum vom Geschäft oder wenn wir weiter weg sind auf der Baustelle. Da esse ich meistens ein Sandwich von zu Hause oder von der Bäckerei Fischer. Das Zmittag esse ich immer zu Hause, da ich in Gunzwil wohne und mit dem Auto in nur 5 min. da bin. Meine Mutter kocht jeden Tag etwas Feines.

5) Meine Arbeit macht mir Spass, und da gibt es jeden Tag etwas zu lachen. Aber das Skiweekend, das wir jährlich haben, finde ich super und bringt immer viele lustige Momente.


Spiess Mauro, 18 Jahre, Milchtechnologe EFZ 2. Lehrjahr bei der Fläcke-Chäsi GmbH


1) Mit dem Motorrad

2) Normalerweise ein Tag, zusätzlich besuche ich zwischendurch noch üKs.

3) Da meine Arbeitszeit früh am Morgen beginnt, habe ich jeweils am Nachmittag Zeit für Hobbys. Zudem meistens ein langes Wochenende (Freitagnachmittag bis Sonntag frei).

4) Morgenessen, Znüni und Mittagessen gibt es bei der Familie Scheuber. Morgenessen div. Milch- und Käseprodukte, Znüni Yogidrink, Mittagessen was gekocht wird.

5) ) Als es eine Kupplung von einem Wasserschlauch abgesprengt hat und ich «pflotschnass» war.


Gugelmann Björn, 16 Jahre, Zimmermann EFZ, 1. Lehrjahr bei der Zimmermann Holz und Bau AG



Ich fahre mit meinem Roller zur Arbeit. Manch-mal kann ich mit einem Arbeitskollegen mitfahren.

2) Ich besuche die Berufsschule einen Tag pro Woche.

3) Ich habe noch genügend Zeit für meine Hobbys und Sport.

4) Zum Znüni esse ich meistens ein Sandwich, entwe-der auf der Baustelle oder im Betrieb. Das Mittages-sen, ein Menü, esse ich zu

5) Mein lustigstes Erlebnis war der Betriebsausflug mit der ganzen Belegschaft.


Baumgartner Silvan, 19 Jahre, Zimmermann EFZ, 3. Lehrjahr bei der Zimmermann Holz und Bau AG


1) Ich kann beim Arbeitskollegen im Auto mitfahren.

2) Ein Tag in der Woche.

3) Genügend. Ausser man hat eine wichtige Prüfung, wo ich dann auch mal auf das Fussballtraining verzichte.

4) Das Znüni esse ich im Geschäft oder auf der Baustelle, meist ist das ein Sandwich, 1 bis 2 Bananen und ein Kaffee.

5) Lustige Erlebnisse gibt es eigentlich jeden Tag. Immer wieder fallen doofe/lustige Sprüche, wo man lachen muss.


Suter Jannik, 18 Jahre, Heizungsinstallateur EFZ, 3. Lehrjahr bei der Gebäudetechnik Estermann AG



1) Mit dem Bus

2) Ein Tag

3) Neben der Lehre bleibt mir genügend Zeit – auch das Wochenende ist frei.

4) Je nachdem wo wir sind, auf der Baustelle, im Restaurant oder im Geschäft im Pausenraum mit den anderen Mitarbeitenden. Somit variiert auch das Essen, das Znüni auf der Baustelle sowie das Zmittag ist meistens vorbereitet von zu Hause.

5) Als wir notfallmässig eine Leitung nach Feierabend reparieren mussten. Es war ein super Erlebnis, weil auch die Truppe super war.


Bolzern Matthias, 17 Jahre, Schreiner EFZ, 2. Lehrjahr bei der Furter Schreinerei AG


1) Meist gehe ich mit dem Velo, manchmal auch zu Fuss

2) Ein Tag in der Woche

3) Ich habe viermal in der Woche Training und alle zwei Wochen Pfadi.

4) Entweder im Betrieb oder auf der Baustelle (meist ein Sandwich). Am Mittag meist zu Hause oder in einem Restaurant.

 5) Es gibt immer wieder lustige Feierabendbiere.


Lang Tobias, 20 Jahre, Zimmermann EFZ, 3. Lehrjahr bei der Zimmermann Holz und Bau AG


1) Da ich eine Zweitausbildung mache, komme ich bereits mit dem Auto zur Arbeit.

2) Einen halben Tag, da ich keinen Allgemeinbildungs- unterricht mehr habe.

3) Ich habe genügend Zeit, meine Hobbys auszuleben.

4) Znüni essen wir meistens auf der Baustelle und das Mittagessen zu Hause, ausser wir sind weit weg, dann essen wir in einem Restaurant.

5) Mein «lustigstes» Erlebnis ist unser Team. Wir können auf der Baustelle arbeiten und gleichzeitig Spass haben.


Umfrage von Karl Heinz Odermatt




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