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Kontinuität in der Steuerstrategie


Vor 15 Jahren haben die bürgerlichen Parteien die Steuerstrategie neu formuliert. Ziel war es vermehrt Unternehmen anzuziehen und so die Steuersubstanz der juristischen Personen zu erhöhen. Kritik kam damals massiv von der linken Seite sowie von verschiedenen Zweiflern und Skeptikern. Heute, 2024, lässt sich sagen, dass diese Steuerstrategie ein absolutes Erfolgsmodell ist. Am Anfang war zwar eine gewisse Durststrecke zu überwinden, aber heute schiessen die Zahlen durch die Decke. So konnte der Kanton Luzern in den letzten 5 Jahren einen Gewinn von fast 1 Milliarde Franken ausweisen und zusätzlich die Staatsausgaben, d.h. den Service public massiv ausbauen. Auch die Gesamtheit der Gemeinden haben die letzten Jahre eine ähnliche Entwicklung gemacht.

Mit der weltweiten Einführung der OECD-Mindeststeuer werden die Karten neu gemischt. Um weiterhin erfolgreich zu sein, muss unsere Steuerstrategie angepasst werden. Einfach so weiter zu machen wie bisher, wäre fatal und würde unser Erfolgsmodell mittelfristig ins Verderben stürzen. Mit dem Vorschlag des Regierungsrates schreiben wir aber die Erfolgsgeschichte weiter. Aber wie vor 15 Jahren sind die linken Parteien dagegen. Auch Zweifler und Skeptiker bringen wieder ihre kurzfristige Sichtweise ein. Natürlich werden KMU entlastet, diese versteuern aber in Zukunft auch zu einem viel, viel höheren Steuersatz. Sie zahlen sogar so viel mehr, dass wir es uns leisten können, etwas davon auch an tiefe Einkommen und Familien, ja sogar an alle Steuerzahler zurückzugeben.

Ich habe mich als Mitglied der Finanzkommission intensiv mit dieser Steuergesetzrevision auseinandergesetzt. Ich bin überzeugt, dass von dieser Gesetzesanpassung alle Einwohner des Kanton Luzern profitieren. Dafür stehe ich mit meinem Namen ein.


Markus Bucher, Kantonsrat Die Mitte, Mitglied PFK (Planungs- und Finanzkommission)




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