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Konkordanz in der künftigen Regierung des Kantons Luzern



Konkordanz heisst, dass die wesentlichen politischen und gesellschaftlichen Gruppen in die Regierungsverantwortung eingebunden sind. Das ist ein Schweizer Erfolgsrezept. Es ist – mit Unterbruch – auch in Luzern bewährt. Als Kantonsrätin, in der Parlamentsarbeit, durfte ich in den vergangenen acht Jahren erfahren, was es heisst, keine linke Vertretung in der Regierung zu haben. Da «linke» Anliegen kaum im Regierungsrat weniger in die Botschaften und Geschäfte einflossen, als linke Vertreter sich dies vorstellten, brachten sie diese Themen im Kantonsrat ein. Das bedeutete Dutzende Vorstösse und Anträge. Das Gleiche erlebten wir Jahre zuvor mit der SVP – bis sie eingebunden wurde. Ich sähe es als Chance, mit einer künftig breiter abgestützten Regierung effizienter zu werden.

Zum Zweiten will ich mit dieser Haltung dafür einstehen, dass ein breiterer Teil der Bevölkerung mit unserer Regierung abgebildet ist. Die Themen von rechts wie links gehören ebenso in den Rat wie die des politischen Zentrums. Nutzen wir die Chance und wählen wir Ylfete Fanaj. Sie hat eine grosse berufliche Erfahrung in Führung, Management und Kommunikation im sozialen Bereich. Auch durch ihre politische Arbeit, unter anderem als Kantonsratspräsidentin, stellt sie die geforderten Kompetenzen bereits seit vielen Jahren unter Beweis. Nach acht Jahren ohne Konkordanz erhält unsere Regierung damit wieder die wertvolle Breite und politische Legitimation, die sie in den Jahrzehnten davor bereits hatte.

Gerda Jung, Kantonsrätin und Sozialvorsteherin, Die Mitte Hildisrieden




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