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Kirchenzeit: Besuch bei der jüngst heiliggesprochenen Schweizerin

Ein Mitarbeiterausflug per se ist eine tolle Sache, lernt man doch seine Arbeitsgespänli ganz neu, anders kennen. Und wenn sich das Reiseziel auch noch spannend anhört, dann verspricht es ein schöner Tag zu werden.

Wer eine Reise macht, der hat was zu erzählen: Das Pastoralteam Michelsamt in Romont FR.



Und so machten sich am vergangenen Dienstagmorgen mit einem Car von Estermann Reisen knapp 20 Mitarbeiter des Pastoralraum Michelsamt, Seelsorgende, Sakristanen, Kirchenmusiker, Katecheten und Sekretärinnen, auf den Weg in die Westschweiz, in den Kanton Fribourg.

Das Thema der Reise war Marguerite Bays, die jüngst heiliggesprochene Schweizerin. Sie ist eine der drei Heiligen, die in der heutigen Schweiz lebten. Das Pastoralraumteam sollte viel über ihr Leben und ihr Wirken erfahren und begannen mit der Spurensuche in Siviriez. Hier ging sie regelmässig zur Kirche und hier wurde sie auch begraben. In einem Reliquienschrein in der Kirche in Siviriez werden die sterblichen Überreste der Seligen ausgestellt. Ihr zu Ehren und für den weiteren Weg hielt das Team eine kurze Andacht, bevor sie dem Leben von Marguerite Bays weiter nach La Pierra, zu ihrem Elternhaus, folgten. Wie sie einst, gingen auch die Reisenden diese Strecke zu Fuss.

In La Pierra steht noch immer das Elternhaus von Marguerite Bays und man hat die Möglichkeit ihr Zimmer zu besichtigen. Die Stiftung Marguerite Bays kümmert sich um den Erhalt des Hauses sowie um die Gegenstände, die ihr gehört haben. In dem kleinen Park, der zu dem Haus gehört, hatten das Pastoralraumteam Gelegenheit zum Picknicken, ausruhen, sonnenbaden und natürlich auch zum Gespräch.

Nachdem alle gestärkt waren, wanderten sie los Richtung Romont. Unterwegs suchten sie Schatten und Abkühlung in der Kapelle Notre Dame du Bois. Auch dies eine Stätte, die Marguerite Bays regelmässig besuchte. Jeden Sonntag ging sie mit Waisen- und Nachbarskindern in die Kapelle, um zu beten und zu spielen.

Die mittelalterliche Stadt Romont liegt eingebettet auf einem Hügel, einer Moräne, die Burg ist schon von weitem zu sehen. Der letzte, steile Anstieg zur Stadt hinauf hatte es in sich, waren es doch mittlerweile fast 30 Grad und die Sonne stand hoch am Himmel. So wunderte es niemanden, dass die Reisenden als erstes ein Lokal ansteuerten und ihren Durst mit Wasser, Kaffee und auch dem einen oder anderen Bier stillten. Aber auch ein feines Dessert, wie Glace, Tiramisu oder Kuchen stand hoch oben auf der Wunschliste.

Bevor sie wieder die Heimfahrt antraten, hatten sie Gelegenheit, die schöne Stadt Romont zu besichtigen. Die Kirche, die Burg und die Stadtmauer waren imposant anzuschauen. Leider war für das Museum für Glasmalerei, mit seiner weltweit einzigartigen Sammlung verschiedener Glaskunst, keine Zeit mehr.

Unser Dank gilt vor allem Theres Küng für einen wunderschönen Tag, den sie perfekt vorbereitet und angeleitet hat.


Wohltuender Schattenplatz auf der Reise zur jüngst heiliggesprochenen Schweizerin Marguerite Bays.



Text: Kerstin Münkel, Bilder: zvg




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