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Neudorf

Lokal, dörflich und familiär: Die Nüderefer Kilbi

Der letzte Sonntag der Sommerferien gehört in Neudorf jeweils ganz der Kilbi. Zu Ehren der Kirchenpatronin St. Agatha, die zwar im Februar ihren Feiertag hat, ist die Nüderefer Kilbi für viele Familien zugleich Abschluss und Auftakt vor dem Schulbeginn.

Das Schulareal mit den verschiedenen Ständen und Attraktionen war am vergangenen Sonntag sehr familiär bevölkert. Zahlreiche Eltern und Grosseltern verweilten an den Tischen im Schatten, während ihre Kinder alles auskosteten, was es auszukosten gab. Besonders Zuckerwatten- und Glacestände waren hoch frequentiert und sorgten wohl für einen kräftigen Energieschub vor dem Schulstart.

Die Raketenglace-Gang.

Vereine und Pfarreirat im Einsatz

Sechs Neudorfer Vereine waren mit Ständen vertreten, so traf man die BOMG beim Glücksrad, die Pfadi beim Wurfstand oder den Frauenturnverein beim Päcklifischen. Kirchenchor, Joggumusig, Trachtenverein und sogar eine Gruppe aus einem Quartier sorgten mit Angeboten für Unterhaltung und vor allem: für Geselligkeit. Lokal, dörflich und familiär – so darf die Kilbi Nüderef auch in ihrer Ausgabe 2026 bezeichnet werden.

Diesmal war es der Frauenverein, der sich für die Festwirtschaft ins Zeug legte. Getränke wurden unter heisser Sonne im Eiltempo serviert, für das Essen war erstmals ein Food-truck vor Ort, wo man sich Pommes, Schnitzelbrot und Co. selber holen konnte. Wie jedes Jahr war es der Pfarreirat von Neudorf – mit Arlette Birrer als treibende Kraft – der die Vereine zum Mitmachen animiert hatte, und damit das Herz dieser Kilbi zum Pochen brachte.

Ohne sie ginge nichts: Erika Rohrer, Irene Widmer und Nicole Müller vom Frauenverein organisierten die Festwirtschaft.

Beständig motiviert

«Es ist immer ein schöner Anlass. Für Familien ist es der Treff nach den Ferien», sagt Erika Rohrer vom Frauenverein, die zusammen mit Nicole Müller und Irene Widmer die Festwirtschaft organisiert hatte. «Es sei nicht immer einfach, einen Verein zu finden, der sich dafür ins Zeug legt», lässt sie verlauten. «Aber wenn es niemand machen würde, gäbe es diese Kilbi nicht mehr», gibt sie ihre Motivation kund. Soweit dürfte es nicht kommen, in Anbetracht der vielen Familien und Vereine, die sich auch am 16. August 2026 an der Kilbi Neudorf eingefunden hatten, trotz der grossen, beinahe lähmenden Hitze dieses Tages.

Gut gelaunt und bestens verköstigt. 

 

 




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