Skip to main content Skip to page footer

Kapitulation vor dem Rechtsstaat


Die Swiss Football League ist nach Medienberichten interessiert, dass künftig Pyros in den Fussballstadien legal abgebrannt werden können. Dies, weil die «Null-Toleranz-Politik nicht machbar sei». In Norwegen läuft ein entsprechender Versuch. Die legalen Pyrozünder müssen 18 Jahre alt sein, nüchtern und identifizierbar. 

Tatsache ist, dass sich in der Schweiz die gleichen Funktionäre gegen personalisierte Tickets aussprechen. Dies war an der Fussball-EM in Deutschland eine Selbstverständlichkeit. Das Kaskadenmodell, das entsprechende Sanktionen bei Ausschreitungen rund um und im Stadion vorsieht, wird offenbar zur Makulatur, bevor es zum Einsatz kommt. 

Das Abbrennen von Pyros ist aufgrund des Sprengstoffgesetzes verboten und das soll auch so bleiben. Die verantwortlichen Organe müssen den entsprechenden Vollzug sicherstellen. Nur weil einige Autofahrer unglaublich schnell fahren, wird der Raserartikel von morgens 1 bis 2 Uhr auch nicht aufgeweicht.


Rico De Bona, alt Kantonsrat CVP, Mitglied Initiativkomitee Gegen Fangewalt, 6015 Luzern




Das könnte Sie auch interessieren