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Kaffeetasse an Museum für «Living Art»

Das ist mehr als Kunst: «The editors empty cup» nennt sich das Objekt und gehört zur Sparte «Living Art» – lebendige Kunst. Entdeckt wurde es von der isländischen Galeristin Alusru K. Ukeru anlässlich einer Führung durch die Redaktion der Wallimann Druck und Verlag AG in Beromünster. Die Tasse geht schon bald ins Museum.

Die von der Galeristin Alusru K. Ukeru entdeckte Kaffeetasse gilt als Kultobjekt.

«Dieses Objekt ist Kult!», rief die isländische Galeristin Alusru K. Ukeru in heller Begeisterung, als sie anlässlich einer Führung von FDP-Parteidelegierten am Donnerstagabend durch die Räumlichkeiten der Firma Wallimann Druck und Verlag AG wandelte. Hochentwickelte Drucktechnologie interessierte sie in dem Moment wenig. Ihr Blick war einzig gefangen von der auf dem Pult des Chefredaktors stehenden, leeren, ausgetrockneten Kaffeetasse. «Grossartig! Fantastisch! Genau das ist es, was es ausmacht», erklärte sie ausschweifend mit isländischem Akzent, «diese Aura, diese formale Leere, diese Reduktion aufs Wesentliche!» Die Kunstkennerin kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und entschied sich sofort für einen Ankauf der Tasse für ihre Sammlung in der Galerie «TxeT» in Noitkader, einem Vorort von Reykjavik, die dem Museum für «Living Art» angeschlossen ist.

Befristete Leihgabe

Bei Wallimann Druck und Verlag AG war man sich jedoch einig, dass eine Veräusserung der Tasse, egal zu welchem Preis, nicht in Frage kommt. Geschäftsführer Patrick Wicki sagte entschieden: «Dieses Kultobjekt geben wir nicht her!» Auf Insistieren der Galeristin einigte man sich aber auf eine befristete Leihgabe. Schon am 1. April wird also des Chefredaktors leere Kaffeetasse als «The editors empty cup» in der Galerie «TxeT» in Island zu bewundern sein.

Text und Bild: uke




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