Juventus Singers: Jubel, Trubel und viel Heiterkeit am SKJF in Neuchâtel
Die Juventus Singers verbrachten vom 9. bis 12. Mai vier erlebnisreiche Tage am Schweizer Kinder- und Jugendchorfestival in Neuchâtel. Zusammen mit 2000 jungen Sängerinnen und Sängern haben sie unter der Leitung von Maria Tokac und Patricia Flury in allen vier Landessprachen gesungen und auch getanzt. Hier ihr Erlebnisbericht.
Donnerstag:
Es war der erste Tag und ich war sehr aufgeregt. Wir mussten um 7 Uhr aufstehen, damit wir den Zug erwischten. Meine Mutter kam auch mit, um uns zu unterstützen. Als wir dort ankamen, haben wir gleich zu Mittag gegessen – es gab Käsesandwiches – und danach durften wir einen Workshop machen zum Thema Bühnenpräsenz.
Am Abend konnten wir endlich die grosse Festival Halle sehen, weil dort das Offene Singen stattfand. Danach haben wir zu Abend gegessen – es gab Reis mit einem Stück (vegetarischem) Fleisch – und dann sind wir mit dem Zug zu unserer Turnhalle gefahren, wo wir zusammen mit einem anderen Chor übernachtet haben.
Freitag:
An diesem Morgen mussten wir sehr früh (6 Uhr) aufstehen, denn uns erwartete etwas ganz Spezielles: Ein Kameramann filmte uns den ganzen Vormittag für einen Beitrag, der in der Tagesschau im französischen Teil der Schweiz (RTS) im Fernsehen ausgestrahlt wird.
Es gab zum Frühstück ein Buffet, danach mussten wir uns vorbereiten, um unser erstes Konzert in Neuchâtel zu singen. Das Konzert war draussen und geprobt mit unserem Pianisten haben wir in einem alten Schloss. Es war wirklich sehr toll!
Zu Mittag gab es Tüten mit Sandwiches zum unterwegs Essen. Danach hatten wir den ganzen Nachmittag frei und konnten machen, was wir wollten. Wir waren ein bisschen die Stadt ansehen, shoppen und gingen dann nach dem Abendessen zurück in die Turnhalle.
Am Abend haben wir alle gemeinsam in der Turnhalle unseren grossen Auftritt im Fernsehen angeschaut, bevor wir schlafen gingen.
Samstag:
Wir hatten um 10 Uhr wieder ein Konzert, diesmal aber in einer wunderschönen Kirche. Ich war da schon sehr müde, aber ich habe mein Bestes gegeben, um auch in der Kirche einen tollen Auftritt zu machen.
Am Mittag gab es Kartoffeln mit Vegi-Nuggets und nach dem Mittag konnten wir entscheiden, ob wir zu einem anderen Workshop oder an den See gehen wollen. Ich habe mich für den See entschieden, da ich schon sehr erschöpft war.
Ein bisschen später trafen wir uns wieder, haben ein paar Bewegungsspiele gemacht und sind dann zum Soundcheck gegangen. Danach haben wir zusammen zu Abend gegessen. Wir waren alle so aufgeregt, denn an diesem Abend war der grösste Auftritt, den wir je hatten. Wir konnten in der grossen Festival Halle vor 2000 Menschen singen!
Es waren leider nur sechs Minuten, aber diese sechs Minuten haben sich wie eine Stunde angefühlt. Es war wirklich so, so schön und ein tolles Erlebnis, das ich nie mehr vergessen werde!
Am Abend gab es noch eine Riesenparty und die Älteren von uns sind geblieben, um zusammen noch den Abschluss zu feiern und zu tanzen. Um Mitternacht ging es dann mit dem Nachtbus zurück in die Turnhalle.
Sonntag:
Es war der letzte Tag. Ich war traurig, dass es schon vorbei ist, aber dennoch freute ich mich, meine Familie und Freunde wieder zu sehen. Am Morgen ging es direkt mit dem Frühstück in der Hand zum Bahnhof und nach Hause.
Im Zug und im Bus haben wir noch zusammen Lieder gesungen, zum letzten Mal. Ich war so froh, dass ich so ein tolles Erlebnis miterleben durfte und ich hoffe, dass es in zwei Jahren genauso cool sein wird!
Text: Amélie Bucher, Bilder: zvg