«Jumelage Jeunesse Solidarité» für Bildung in Burundi
Der Verein JJS Jumelage Jeunesse Solidarité engagiert sich seit drei Jahren in Burundi. An der GV in Hochdorf wurde über Erfolge und Abschlüsse der Studierenden informiert.
Das ostafrikanische Land Burundi ist eines der ärmsten Länder der Welt. Das durchschnittliche Einkommen beträgt 261 US-Dollar pro Kopf und Jahr (Schweiz: 98'767 US-Dollar).
Der Verein JJS Jumelage Jeunesse Solidarité engagiert sich in der Entwicklung des Landes, indem er mittellosen Kindern und Jugendlichen durch die Bezahlung des Schulgeldes eine angemessene Schulbildung ermöglicht. Bereits wurden zur Unterstützung auch über zwei Dutzend ältere Laptops aus der Schweiz nach Burundi geschickt.
Ausbildung für 14 Schüler
Im vergangenen Mai fand in Hochdorf die dritte JJS-Generalversammlung statt. Dabei wurden die 18 Vereinsmitglieder über die Erfolge und Abschlüsse der einzelnen Studenten orientiert. Im Gegenzug haben sie sich zu einem Jahresbeitrag von mindestens 75 Franken verpflichtet. Das Geld wird direkt an das Gemeinschaftszentrum Iteba CCI (Centre Communautaire Iteba) überwiesen. Dieses bezahlt damit den Schulbesuch von aktuell 14 Schülern und Studenten. Da der Vorstand von JJS ehrenamtlich arbeitet, kommt jeder Franken der Bildung in Afrika zugute und trägt dazu bei, dass die Jugendlichen eine Perspektive für die Zukunft in ihrem Land erhalten. Der Verein JJS benötigt dringend weitere Mitglieder, um die Schüler auch mit einem Sozialbeitrag an die Lebenshaltungskosten zu unterstützen.
Weitere Informationen sind unter www.jjsol.eu zu finden. Für Interessierte gibt Kurt Räber, JJS-Vizepräsident, Schützefeld 6, 6215 Beromünster, Tel. 041 930 27 06 gerne weitere Auskünfte und nimmt Anmeldungen entgegen.
zvg / uke