Skip to main content Skip to page footer

 Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…

Am 2. Dezember 2023 zu Beginn des Pfarreigottesdienstes in Hildisrieden wünschte der Seelsorger Franz Troxler «Es guets neus Johr». Ja, er hatte recht, am ersten Adventssonntag beginnt nämlich das neue Kirchenjahr. 

Der Jodelklub Neuenkirch mit den Jodlerinnen Anita Arnet und Pia Erni unter der Leitung von Urs Erni (in der Mitte v.l.).

Das weise Wort von Hermann Hesse: «Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben» führte die Anwesenden in den Gottesdienst ein. Sie erlebten heute einen dreifachen Beginn: den Beginn des neuen Kirchenjahres, den Start des Advents, des Weges auf das Geburtsfest von Jesus hin und das Übertragen des Lichts der Osterkerze auf die erste Kerze des Adventsarrangements.

Mit dem «Chilchli-Jutz» von Söpp Zihlmann, gesungen vom Jodelklub Neuenkirch, wurden die Anwesenden eingestimmt in die besondere Feier. Ruth Estermann-Aeschbach stellte die Adventsoase vor, sie unterstützt die wichtige und schöne Vorbereitungszeit, den Zeitweg auf die geweihte, heilige Nacht, auf das Weihnachtsfest hin. «Advent» kommt vom lateinischen «adventus» (Ankunft). Das Kommen von Jesus in unsere Welt muss von uns gestaltet werden. Wir sind Wegbereiter für den, der kommen wird. Dieser Weg ist an der Kirchenwand dargestellt. Alle Anwesenden durften einen Gedanken, Wunsch oder eine Fürbitte auf den Umriss eines Menschen gestalten. Dieser wurde dann auf dem an der Wand gestalteten Adventsweg fixiert. Auch das heilige Paar, Josef und die schwangere Maria, sind schon mit dem Esel auf dem Weg. Das sind Figuren der neuen Krippe, von Hildisrieder Frauen zusammen mit Elisabeth Imfeld gestaltet. Zentral für die Hildisrieder Adventsoase ist die Geschichte von «Beni Ben Baitz» des Kinderliedermachers und Theologen Andrew Bond. Beni führt eine Imbissbude in der Nähe von Bethlehem und lädt ein, zur Ruhe zu kommen. An jedem Adventswochenende wird eine Fortsetzung der Geschichte präsentiert.

Musikalische Unterstützung als Wegzehrung

Vermittelt durch zwei Sänger aus Hildisrieden kam der Chor mit den zwei Jodlerinnen Anita Arnet und Pia Erni, geleitet von Urs Erni, gerne nach Hildisrieden, es war ja nicht das erste Mal. Ein harmonischer Klang und gute Aussprache zeichnete die Formation aus. Sehr passend war das Lied von Ueli Zahnd: «Geisch mänge Wäg im Läbe inne, vor mänger Chrüzig blibsch du stah», in einem anderen treffenden Lied von Adolf Stähli hörte man: «Wenn di öppis drückt u plagt, gang i Wald u Flue, det chunnd e töife Friede uf di zue». Nach weiteren zwei Liedern wurden die Mitfeiernden ins Leben auf den Adventsweg geschickt mit André von Moos` «Aabästärn»: «Miär Sorgä z`mache gid`s kei Grund, ich nimä all`s wiä`s chunnt". Der grosse Applaus am Schluss galt auch den Leitenden der Feier für ihren aufmunternden, sinnreichenden Zuspruch. 

         
 Ruth Estermann-Aeschbach und Franz Troxler wählen ein paar Fürbitten der am Gottesdienst Teilnehmenden aus und tragen sie vor.

Emil Barmet




Das könnte Sie auch interessieren