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Jahreshighlight der Brass Bands ausgekostet in Luzern

Am vergangenen Wochenende fand im Luzerner KKL der 49. Schweizerische Brass Band Wettbewerb statt. Dabei waren wie immer auch die Michelsämter Vereine vertreten, und dies in erfolgreicher Manier.

Bläser Finn Meier durfte originellerweise den Spez-Preis der Brass Band Harmonie Rickenbach für bestes Perkussionsregister entgegennehmen – dies dem Umstand geschuldet, dass er bei der Preisverleihung als einziger Vertreter der BBHR im Saal war. 

Die Resultate gleich vorweg: Die Jugend Brass Band Michelsamt-Surental ergatterte den 2. Rang in der 4. Stärkeklasse, die Brass Band Harmonie Rickenbach den 3. Rang plus Spezialpreis in der 2. Klasse und die Brass Band Rickenbach den sehr guten 5. Rang in der Kategorie Elite.

Frühmorgens im Salle Blanche

Bereits früh am Samstagmorgen waren die jüngsten Musikanten und Musikantinnen im Salle Blanche gefragt. Mit vier Jugend Brass Bands aus dem Kanton Luzern war die 4. Klasse ganz und gar ein Heimspiel. Die Jugend Brass Band durfte dabei als 2. Band um 10 Uhr an den Start gehen. Sie verführten das zwar noch begrenzt anwesende, aber stets begeisterte Publikum mit dem Teststück «Little Suite for Brass» und knallten die furiosen Brass-Klänge in das riesige KKL. Die sehr gute Leistung wurde von der Jury mit 92 von 100 möglichen Punkten und dem zweiten Rang belohnt.

Die Jugend Brass Band Michelsamt-Surental mit Dirigent Joel Spitaleri.


Furios im Luzerner Saal

Noch furioser war allerdings das Teststück der 2. Klasse, in der die Brass Band Harmonie Rickenbach auflief. «Hope» setzt sich durch einfühlsame und melancholische Passagen, aber auch feurigen und dramatischen Szenen mit den Erfahrungen eines jungen Mädchens im Gazastreifen auseinander, was dem Werk zu der musikalischen Dramaturgie auch eine gegenwärtige Aktualität verleiht. Dank einer wundervollen Performance im Luzerner Saal durfte die Brass Band Harmonie Rickenbach an der Rangverkündigung den 3. Rang und den Spezialpreis für das beste Perkussionsregister entgegennehmen.

Die Brass Band Harmonie Rickenbach im Luzerner Saal des KKL.


Eliteplatz gesichert

Zeitgleich zur Brass Band Harmonie Rickenbach erklangen im Salle Blanche die ausgeklügelten und technisch äusserst anspruchsvollen Linien von Phillip Wilby’s Werk «Red Priest», das sich bewusst an vielen Motiven aus den Werken Antonio Vivaldi’s anlehnte. Die 10 Bands der Elite bereicherten dabei die musikalische Vielfältigkeit Wilby’s mit vielen beeindruckenden Solis und einem raschen, phänomenalen Schlussteil. Auch die Brass Band Rickenbach konnte die Jury überzeugen und landete schliesslich auf einem sehr guten 5. Platz. Sie sicherte sich dadurch ein weiteres Jahr in der Elite.

Die Michelsämter Erfolge wurden nach der Rangverkündigung am Samstagabend selbstverständlich redlich gefeiert. Noch bis tief in die Nacht waren das Foyer des KKL und der Europaplatz von der Menschentraube geprägt und ihre Stimmung ausgekostet worden.

Die Brass Band Rickenbach im Salle Blanche.


Noël Koch / Bilder: E. Bornet




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