Ja zum Solidaritätsfranken
Dass die katholische Kirche in der Kritik steht, kann ich gut verstehen. Jedoch geht es beim Solidaritätsfranken nicht um die Kirche oder um den Vatikan, sondern um einen grosszügigen Beitrag des Kantons Luzern an den notwendigen Neubau der Unterkunft für junge Schweizer.
Die Argumente des Referendumskomitees sind höchst fadenscheinig. Der Vorwurf der Geldverschwendung ist lächerlich, da die Kosten für eben dieses Referendum den Betrag von 400 000 Franken an die Stiftung zum Neubau der Kaserne der Schweizergarde bei weitem überschreiten. Ebenso der Hinweis, dieses Geld soll besser für die eigene Bevölkerung eingesetzt werden ist hinfällig, da die Schweizer Gardisten allesamt Schweizer Bürger sind.
Viele junge Schweizer kehren nach zwei Jahren in Rom in die Schweiz zurück und engagieren sich für unser aller Gemeinwohl, indem sie sich zum Dienst bei der Polizei, bei der Armee oder beim Grenzschutz entscheiden. Viele ehemaligen Gardisten sind sehr aktiv in ihren Gemeinden und Vereinen und setzen sich aktiv für Ihre Region ein. Auch dank den einzigartigen Erfahrungen die sie in Rom sammeln konnten.
Diesen jungen Schweizern gilt es eine würdige und zeitgerechte Unterkunft zu finanzieren.
Deshalb bitte am 25. September 2022 ein JA zum Solidaritätsfranken.
Erwin Niederberger, Touristiker und Rezeptionist, Luzern