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«Ja, ich will…» – Umfahrung Beromünster 

Seit geraumer Zeit ist die geplante Umfahrung in Beromünster Thema in unserer Bevölkerung. Dass sich nicht alle mit dem Projekt identifizieren können, das ist klar und entspricht auch unserer Demokratie. Ich jedoch bin überzeugter Befürworter dieses Projekts. Dies aus mehreren Gründen:

1) Als Familienvater von aktuell einem und bald zwei schulpflichtigen Kindern liegt mir der Schulweg für alle schulpflichtigen Kinder am Herzen. Kürzlich verbrachte ich morgens vor Schulbeginn eine längere Zeitspanne im Fläcke und habe verschiedenste Situationen beobachten können. Teilweise kam es bei den Fussgängerstreifen bei der Schol, aber auch bei der Ochsen-Kreuzung zu schwierigen Situationen. Ebenso musste ich wahrnehmen, dass es Lastwagen-Chauffeure gibt, die hupen, damit wohl eine gewisse Aufmerksamkeit gegeben ist. Ein Zustand, der meiner Meinung nach in keinster Weise mehr haltbar ist und dringendst korrigiert werden muss! Oder muss erst wirklich ein schwerer Unfall passieren?

2) Beromünster hat eine gewaltige Geschichte. Diese Geschichte umfasst auch unseren Fläcke mit seinen Gebäuden, Brunnen usw. Geschichte zu schreiben ist das eine, Geschichte halten zu können das andere. Für mich ist der Fläcke ein Zeitzeuge dieser Geschichte und somit nicht umsonst im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz aufgenommen. Wollen wir unsere Geschichte einfach wegwerfen in Form von weiterhin schleichend kommenden Substanzschäden an Gebäuden und Einrichtungen?

3) Ich engagiere mich seit mehreren Jahren im Michelsamt auch für die allgemeine Sicherheit unserer Bevölkerung. Mit der doch erheblichen Zunahme des Verkehrs wird es auch für die Blaulichtorganisationen schwieriger, den Fläcke zu passieren; trotz Blaulicht und Martinshorn. Zudem – und das dürfte ja selbsterklärend sein – gibt es auch Eingeteilte der Feuerwehr, die mit ihren privaten Fahrzeugen in den Einsatz fahren müssen und nicht auf obige Möglichkeiten von Blaulicht und Martinshorn zurückgreifen können. Oder hat die Bevölkerung in den einzelnen Gebieten / Ortsteilen kein Anrecht auf schnelle Hilfeleistung im Notfall?

Vielleicht erinnern sich die Parteien, wie die seinerzeitige Parole war, als es um die Einführung der LSVA ging. Ich bin überzeugt, dass mit dieser Einführung auch die Verkehrsprobleme – nicht nur in Beromünster – begonnen bzw. diese sich intensiviert haben. Nun gibt es Parteien / Organisationen / Einzelpersonen, die das Verkehrsproblem in Beromünster korrigieren wollen, was sehr begrüssenswert ist. Andere Parteien / Organisationen / Einzelpersonen sehen wohl nur die Eigeninteressen, nicht das Gesamtpaket. Ein vermuteter Status quo mit einer Situation wie heute ist keine Option und sollte auch den Gegnern klar sein. Oder existiert ein Plan B?

Deshalb…

Ja zu mehr Sicherheit und Lebensqualität!

Ja zur Umfahrungsstrasse Beromünster!

Ja zu einem lebenswerten Beromünster!

Pascal Meyer, Familienvater, Bürger und Fourier Feuerwehr Michelsamt




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