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Ist es wahr?

Ist es wahr? Am 18. September wurde zum letzten Mal eine Geschichte von Denise Häfliger, Leseanimatorin in der Bibliothek Beromünster erzählt? Diese beliebten, immer lustigen und wundervoll vorgetragenen Geschichten, welche viele Kinderaugen und -ohren erfreuten, werden nicht mehr erzählt? Der Grund sei simpel, die Gemeinde unterstütze es nicht. Eine Gemeinde, die erst kürzlich das Label «kinderfreundliche Gemeinde» von UNICEF bekam, will das Vorlesen für Kinder nicht unterstützen? Wenn das so ist (hier habe ich keine Nachforschungen angestellt), wäre das sehr traurig und aus meiner Sicht auch beschämend für die Gemeinde Beromünster. Es gibt viele Gründe das Vortragen der Geschichten in der Bibliothek beizubehalten.

Das Vorlesen an Kindern

- unterstützt das Sprechen lernen, und das von Anfang an.

- bewirkt, dass die Kinder einen grösseren Wortschatz entwickeln und lernen, sich besser auszudrücken.

- erweitert das Vorstellungsvermögen.

- stärkt die Kreativität der Kinder.

- Geschichten vermittelt den Kindern neues Wissen, das ihnen dabei hilft, die Welt besser zu verstehen.

- steigert die Konzentrationsfähigkeit.

- erweitert das Vorstellungsvermögen.

- fördert Kreativität.

- ermöglicht den Kindern, sich in die Geschichten bzw. sich in andere hineinzuversetzen (Empathie).

- hilft in der Schule das Lesen leichter zu lernen.

In der Bibliothek trifft man Eltern mit gleichaltrigen Kindern, man tauscht sich aus, kann sich Tipps geben, Freundschaften entstehen. Auch aus anderen Gemeinden kommen Familien wegen der Geschichte nach Beromünster. Es gibt so viele Gründe, dieses Angebot zu erhalten. Was kann man tun, um die Geschichten mit Denise zu erhalten?

Theres Luccarini, Beromünster




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