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Immer zuerst auf «michelnews»!

Der «Anzeiger Michelsamt» geht online und mit der neuen News-App ist er am Puls des Geschehens in der Region. Die Gemeinden Beromünster und Rickenbach haben sich auf dieser online-Plattform einen sicheren Platz ergattert und nutzen diese nebst der eigenen Website für ihren Auftritt. Wir haben nachgefragt in Beromünster bei Gemeindepräsident Hans-Peter Arnold und dem ICT-Verantwortlichen Daniel Riehl.

Lange Vorbereitung und Freude auf den Start: Daniel Riehl (links) und Hans-Peter Arnold beim Surfen auf  «michelnews».

Hans-Peter Arnold und Daniel Riehl, wie kam es dazu, dass die Gemeinde Beromünster auf der neuen Online-Plattform «michelnews» mit dabei ist?

Es bestand bei uns schon lange ein Projekt zur Realisierung einer Gemeinde-App. Wir waren bereits sehr weit fortgeschritten in der Evaluation und kurz vor dem Zuschlag für einen anderen Anbieter. Dann wurde uns die Idee der durch Wallimann Druck und Verlag AG betriebenen Online-Plattform präsentiert. Das Konzept hat uns von Anfang an überzeugt. Die Wallimann Druck und Verlag AG ist wichtig für uns im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

Warum ist es für eine Gemeinde so wichtig, digital zu kommunizieren?

Generell besteht ein breites und grosses Bedürfnis nach Informationen. Dabei sollen auch neue Wege und Technologien genutzt werden. Mit der digitalen Informationsplattform michelnews bieten wir den Einwohner:innen eine Möglichkeit, sich schnell, unkompliziert und gezielt über Neuigkeiten in Beromünster und im ganzen Michelsamt zu informieren.

Bei der Erarbeitung der Gemeindestrategie 2021+ hat der Gemeinderat Beromünster in der Kommunikation Schwerpunkte gesetzt, was in den Massnahmen 1.4 bis 1.6 im Legislaturprogramm abgebildet wurde. Punkt 1.4, also die Einführung einer App, soll neue Wege und Kanäle zur Bevölkerung öffnen. Die Gemeinde kann die Einwohner:innen schnell und gezielt informieren und gleichzeitig ein Feedback abholen. Damit soll auch dem Ruf nach mehr Nähe zum Bürger nachgekommen werden. Ein grosser Vorteil ist sicherlich auch, dass die Anwender der App Push-Nachrichten abonnieren können. So verpasst man keine wichtigen Neuigkeiten.

Was ist der Unterschied der «michelnews» zu einem Standardanbieter von Gemeindeapps?

Da die Wallimann Druck und Verlag AG die Plattform betreibt und wir als Gemeinde darauf ein digitales Fenster bekommen, wird das Angebot für uns sehr interessant. Es ist abwechslungsreich und es kann zunehmend ausgebaut werden. Der Aufwand, um so etwas zu pflegen, wäre für uns sehr gross.

Wie kann sich die «Möischterer» Bevölkerung auf «michelnews» einbringen?

Zuerst einmal durch die aktive Nutzung der App. Weiter kann in jedem Beitrag ein Feedback gegeben und ein Kommentar erfasst werden. Die App ist schnell und unkompliziert. Eine weitere, spannende Möglichkeit ist der Dorfmelder. Hierüber können User Begebenheiten melden, die ihnen auffallen, etwa ein defekter Schachtdeckel oder ähnliches. Das geht sehr schnell via App: Schnell ein Foto hinzufügen und den Standort mitteilen, und schon kann sich die Gemeinde um die Behebung eines Schadens kümmern.

«Ziel ist, einen digitalen Dorfplatz zu kreieren.»   Hans-Peter Arnold 

Was ist für euch am wichtigsten bei der Weiterentwicklung der Plattform?

Das Feedback der User! «Michelnews» soll die wichtigste App für alle Einwohner:innen im Michelsamt werden. Dafür sind wir auf Kritik und Anregungen angewiesen, Lob nehmen wir natürlich auch gerne entgegen. Das längerfristige Ziel ist, einen digitalen Dorfplatz zu kreieren, auf dem man sich in einer guten Kultur austauschen und dabei ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln kann.

Ist das «Beromünster aktuell» weiterhin in der Zeitung zu sehen?

Riehl: Ja, das «Beromünster aktuell» bleibt in seiner jetzigen Erscheinungsform in der Zeitung, sechsmal pro Jahr. Die zusätzliche michelnews-App gibt nun Gelegenheit, Anregungen unkompliziert zu platzieren.

Arnold: Eine Zeitung ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht wegzudenken! Am Freitag an den Tisch sitzen und den «Michelsämter» aufblättern, das ist nach wie vor sehr wichtig.

Lokaler Bezug und «Reisen zu den eigenen Wurzeln» entsprechen einem Zeitgeist.   Hans-Peter Arnold

Welche App öffnen Sie morgens als Erstes auf Ihrem Handy?

Daniel Riehl: Watson.

Hans-Peter Arnold: Während Olympia zuerst SRF Sport, ansonsten jene der NZZ.

Und ab sofort?

Riehl: Selbstverständlich «michelnews».

Hans-Peter Arnold: Nach Olympia selbstverständlich die «michelnews»!

Man kann auch Grussbotschaften auf «michelnews» platzieren. Sie können dies hiermit tun. Wen möchten Sie grüssen?

Riehl: Wir möchten alle Einwohner:innen von Beromünster grüssen und sie aufrufen, das einmalige lokale Informationsangebot von «michelnews» zu nutzen. Denken Sie daran: News aus Beromünster und aus dem Michelsamt finden Sie zuerst auf «michelnews»!

Arnold: An alle Rickenbacher und «Möischterer»: Lokaler Bezug und «Reisen zu den eigenen Wurzeln» entsprechen einem Zeitgeist. Seien wir «in» und nutzen wir diese Chancen des digitalen Angebots! Bringen Sie die «michelnews» zum Erfolg und steigern Sie unser eigenes, lokales Wohlgefühl.


Interview und Bild: Ursula Koch-Egli




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