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ICT-Berufsbildung Zentralschweiz: Urs Grubenmann ist neuer Präsident 

Die ICT-Berufsbildung Zentralschweiz hat einen neuen Präsidenten: Urs Grubenmann übernimmt das Amt von Marco Stuber. Auch sonst hatte der Verband nur Gutes zu berichten.


Der abtretende Präsident Marco Stuber (links) mit seinem Nachfolger Urs Grubenmann.


Positive Stimmung an der 30. Vereinsversammlung der ICT-Berufsbildung Zentralschweiz in der Richemont Fachschule in Luzern. Dazu trug auch der reibungslose Präsidentenwechsel bei. Marco Stuber, der das Amt vor einem Jahr von Ueli Spöring übernommen hatte, leitet seit vergangenem Herbst die Abteilung Betriebliche Bildung bei der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung des Kantons Luzern. In dieser Position durfte er den Berufsverband nicht mehr weiter präsidieren. Ein bedauerlicher Umstand, auch für Stuber selbst, wie er mehrfach betonte. Doch die ICT-Berufsbildung Zentralschweiz reagierte schnell und fand in Urs Grubenmann einen geeigneten, motivierten Nachfolger. Der Zuger, der als Ausbildungsleiter bei der Suva tätig ist, wurde von der Versammlung einstimmig gewählt. Den Vorstand verlässt neben Stuber auch Marcel Achermann. Er wird durch Christoph Jörimann von der Schindler Berufsbildung in Ebikon ersetzt.

Wachsendes Interesse

Der Fachkräftemangel trifft die ICT-Branche bekanntlich besonders hart. Der Verband hat in den letzten Jahren aber wirksame Gegenmassnahmen getroffen, so zum Beispiel die Einführung der neuen Berufe «ICT-Fachmann/-frau EFZ» und «Entwickler/in digitales Business EFZ». Auch die verstärkten Bemühungen in der Nachwuchswerbung scheinen zu fruchten, konnten doch zuletzt steigende Lernendenzahlen über sämtliche Lehrberufe hinweg verzeichnet werden. Trotz erfreulichem Zulauf – die Branche beschäftigt heute mehr als doppelt so viele Lernende wie vor 10 Jahren – müssen die Betriebe gemäss Stuber aber noch mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen, um den Fachkräftemangel abfedern zu können.

Was wollen Gen-Z-Lernende?

Die positive Entwicklung im Nachwuchsbereich hat zur Folge, dass das Ausbildungszentrum in Adligenswil allmählich an seine Grenzen stösst. Deshalb prüft der Verband zurzeit zwei neue Standorte in Kriens und Rothenburg. An der ausserordentlichen Vereinsversammlung vom 26. September 2024 soll ein entsprechender Entscheid gefällt werden. 

Letztes Highlight der Versammlung war das Referat von Social-Media-Profi Yannick Blättler, Geschäftsführer der Neoviso AG in Kriens, über den Umgang mit Jugendlichen der Generationen Z und Alpha. Drei wichtige Eigenschaften, die Lernende gemäss Blättler von ihrem Lehrbetrieb erwarten: «Instant, flexibel, klar». Blättlers Message an die anwesenden Berufsbildner: «Seid Change-Champions, packt Veränderungen sofort an und bezieht die jungen Leute mit ein.» Denn entgegen allen Vorurteilen hätten diese absolut Bock, Gas zu geben, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.


«Seid Change-Champions, packt Veränderungen sofort an und bezieht die jungen Leute mit ein.»  Social-Media-Profi Yannick Blättler, Geschäftsführer der Neoviso AG in Kriens, gibt Tipps, wie mit der Gen-Z und Alpha umzugehen ist


Text: Daniel Schwab, Bild: apimedia




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