Hildisrieden: Die Adventsfenster werden allmählich geöffnet oder illuminiert
Bereits zum 5. Mal haben es die vier Frauen geschafft, 24 kreative Familien, Gruppen oder Einzelpersonen zu finden, die für jeden Adventstag im Dezember ein Fenster oder einen Ort gestaltet haben.
Jeden Tag wurde das Geheimnis eines Fensters offenbart. Am Montag scharten sich sehr viele Kinder und Erwachsene um das Fenster neun bei der Kirche, das die drei Sakristaninnen Elisabeth Imfeld, Edith Stirnimann und Erika Estermann präsentierten, das Transparentbild mit einem Bethlehemhirten und seinem Lieblingsschaf. Die Musikschulleiterin Barbara Menberg musizierte mit den Grundschulkindern und den Xylofonspielerinnen in der warmen Kirche. Engagiert aktiv vermochten die jungen Musikerinnen adventliche Wärme zu erzeugen. Sehnsüchtig kam das Lied «Mer wartid, mer wartid bis es Wiehnacht isch. Es brönned scho Cherzli, wils Advänt jetz isch ...» Dieses Lied, Text und Melodie, hat sich die Zweitklässlerin Flurina ausgedacht und mithilfe vom Mami und Frau Menberg aufgeschrieben. Anschliessend offerierte das Sakristaninnenteam warme Getränke und etwas zum Knabbern für alle.
Das seit fünf Jahren eingespielte und engagierte Adventsfenster-Team mit Monika Emmenegger, Andrea Hüberli, Sibille Krieger und Irene Troxler wirkt keineswegs müde und ausgepowert. Es macht ihnen immer noch Freude, weil genügend junge Familien das Projekt durch ihre Zusage unterstützen, und weil sie einfach ein gutes Team sind, wie sie sagen.
Text und Bilder: Emil Barmet