Skip to main content Skip to page footer

Schule Beromünster

Hereinspaziert in die Berufswelt

Der Erlebnistag Berufswelt Zentralschweiz bietet Jugendlichen die Möglichkeit, die Berufswelt hautnah zu erleben und zu erkunden. Durch den Besuch ausserschulischer Lernorte können Schülerinnen und Schüler Einblicke in verschiedene Berufsfelder erhalten und sich frühzeitig Gedanken über ihre berufliche Zukunft machen, so auch die 5./6. Klasse aus Beromünster.

Die 5./6. Klasse aus Beromünster mit Lehrperson Céline Dao war zu Besuch im Bildungszentrum Zentralschweiz von Holzbau Schweiz in Schenkon. «Hier werden Profis geformt!», hiess es da gross geschrieben.
Zentrumsleiter Reto Birchler begrüsste die Klasse und fasste in kurzen Worten zusammen, wer hier alles ein- und ausgeht: Im Bildungszentrum besuchen die Lernenden der Berufe Zimmerin/Zimmermann EFZ und Holzbearbeiterin/Holzbearbeiter EBA in einem optimalen und professionellen Lernumfeld die überbetrieblichen Kurse. Über 500 Lernende aus der ganzen Zentralschweiz erwerben in den praktisch ausgerichteten Kursen umfassende Berufskenntnisse – als Ergänzung zur Ausbildung im Lehrbetrieb und in der Berufsschule. Somit sind sie nach der Lehre wahre Profis und können Arbeiten selbstständig planen und ausführen.
Bei einer spannenden Führung konnten die Kinder alle Facetten dieser Berufe kennenlernen und hätten am liebsten gleich selber Feile und Säge zur Hand genommen.

Die praktische Arbeit gefiel den Kindern besonders.

Fernsteuerung und Vogelhäuschen

Der Wunsch der Kinder ging nach der Pause in Erfüllung. Ein Teil der Gruppe konnte mit einem grossen Kran die Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Es galt, mit einer Fernsteuerung einen Holzklotz, der am Kranende angebunden war, gefühlvoll und geschickt durch einen Parcours zu steuern. Vor allem musste man darauf achten, dass der Holzklotz nicht zu stark ins Schwingen geriet, weil man sonst die Einrichtung hätte beschädigen oder die anwesenden Personen in Gefahr bringen können.
Eine zweite Gruppe durfte unter Anleitung ein Vogelhäuschen bauen. Die Kinder mussten genau messen, die Bohrlöcher exakt einzeichnen, anschliessend bohren und die einzelnen Teile mit Schrauben verbinden. Manch verstecktes Talent kam dabei zum Vorschein. Wer weiss, vielleicht wird der eine oder die andere später einmal den Weg in die Holzbearbeitung einschlagen.

Genauigkeit ist wesentlich im Holzberuf – auch beim Bau eines Vogelhäuschens.

«Cool war, dass wir etwas machen durften» – Stimmen der Kinder

Klea: «Wir haben als Erstes ein Vogelhaus gebaut. Ich habe alles selber gebohrt und zusammengefügt. Es war schon ein bisschen schwierig.»
Vito: «Was mega cool war, war, dass wir etwas machen durften, anstatt nur Theorie.»
Leandro: «Mein Highlight war das Hallenkran-Fahren.»
David P.: «Es war einer meiner besten Tage.»
Gioia: «Mir hat alles gut gefallen. So einen Ausflug darf man sehr gerne wiederholen!»
 

«Könnt ihr es euch vorstellen, diesen Beruf einmal auszuüben?»

Jonas: «Ja, weil man etwas Praktisches machen kann und nicht einfach alles Theorie ist.»
Vito: «Der Job wäre was für mich, weil ich gerne mit Holz arbeite und auch mit grossen Maschinen.»
Eliane: «Es ist sicher ein cooler Beruf, aber ich müsste nicht jeden Tag auf ein Gerüst klettern. Sonst würde ich es eigentlich noch cool finden. Ich finde aber schade, dass es da nur wenige Frauen gibt.»
Era: «Ich hätte keine Lust, immer wieder einen Splitter im Finger zu haben.»

 




Das könnte Sie auch interessieren