Hausbrand in Beromünster: Leben gerettet, Ausbreitung des Feuers verhindert
Am frühen Donnerstagmorgen, 20. November, ist in einem Wohnhaus in Beromünster ein Feuer ausgebrochen. Um 5.33 Uhr wurde die Feuerwehr Michelsamt alarmiert, die im Gesamtaufgebot zum Brandplatz Under Brugg 7 ausrückte. Um 8 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Alle der zehn Bewohner wurden evakuiert und sind wohlauf.
Kommandant Armin Dörig war kurz nach halb sechs als erster vor Ort in Under Brugg 7 und sah bereits die Flammen beidseitig im ersten Stock des Gebäudes aus den Fenstern züngeln. In schneller Handlung konnte er zwei Personen, die noch im Schlaf waren, aus dem brennenden Haus retten. Die anderen der insgesamt 10 Bewohner befanden sich bereits draussen vor dem Haus.
Die Feuerwehr begann sofort mit der Brandbekämpfung. Schon bald war ein Eindringen ins Haus nicht mehr möglich, da es in Vollbrand stand. Man konzentrierte sich darauf, dass das Feuer nicht auf die Nachbargebäude übergriff, wo die Personen zwar informiert, aber nicht evakuiert wurden.
Nachbarschaft hat schnell reagiert
«Der Brand war relativ schnell unter Kontrolle», sagt Kommandant Armin Dörig kurz nach dem Rapport um 8 Uhr. «Weitere Löscharbeiten sind im Gange, dann folgt der Abbruch des Daches, damit die restlichen Glutnester bekämpft werden können.» Die geretteten Personen wurden vom Sanitätsdienst der Feuerwehr Michelsamt betreut wegen des Verdachts auf Rauchvergiftungen. Ein Grossaufgebot von Polizei, Rettungsdienst 144, Care Team, Notarzt und Feuerwehrinspektorat war vor Ort. Die Luzernerstrasse wurde im Wechselverkehr einspurig umgeleitet.
Nahe am Leben
«Dank dem schnellen Reagieren der Nachbarschaft, die den Brand frühmorgens entdeckt und sofort alarmiert hatte, konnten alle Leute in Sicherheit gebracht werden und eine weitere Ausbreitung des Brandes wurde verhindert», lobt Feuerwehrkommandant Armin Dörig. Besonderes Vorkommnis: Während der Löscharbeiten bei einem weiteren Eindringen des Atemschutzes ins Haus, wurde unter einem Bett noch eine lebende Katze entdeckt, die gerettet werden konnte. «Ein sehr emotionaler Moment, der zeigt, wie nahe man dem Leben ist und was alles hätte passieren können.», konstatiert Armin Dörig.
Um die Unterbringung der betroffenen Hausbewohner, unter denen auch Kinder sind, kümmert sich die Gemeinde Beromünster zusammen mit der Dienststelle Asyl DAV sowie der Polizei. Die Ursache des Feuers ist derzeit noch unklar. Die Brandermittler der Luzerner Polizei haben ihre Untersuchungen aufgenommen.
Ursula Koch-Egli
Weitere Bilder vom Brandort in Under Brugg Beromünster vom 20. November 2025:
Bilder: uke