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Grosszügige Kollekte an Stiftung Theodora

Es brauchte: Die Gebrüder Meyer, ein Clown der Stiftung Theodora, viel «Ghackets und Hörnli» und Kuchen, und die dritte Runde «Abenteuer und Genuss» konnte starten. Der Pfarreirat bedankt sich.

Die Gebrüder Meyer sorgten für das leibliche Wohl.

Bereits um 11 Uhr verströmte der Geruch von Gehacktem und Hörnli die Umgebung vor dem Pfarreiheim in Beromünster, drinnen stellte das Pfarreiratsteam die Tische bereit und dekorierte diese mit Sugus-Blumen und Traubenzucker-Rosen. Ein ganz besonderer Gast war ebenfalls in der Vorbereitung: Kurt Bucher alias «Dr. Wolle» von der Stiftung Theodora. Seine Aufgabe war es, den Besuchenden einen Einblick zu geben in sein Tun als Clown in Kinderspitälern und Heimen.

Eine Stunde einfach nur Lachen

Die Gäste wurden mit einer Portion Gehacktem mit Hörnli verpflegt, welche vom Pfarreirat serviert wurde. Nachschlag gab es für die ganz Hungrigen, sodass alle gestärkt in die Erzählungen von Dr. Wolle einsteigen konnten. Nebst eindrücklichen Zahlen der Stiftung Theodora, gab es viel zu lachen und die Kinder und Jugendlichen kamen voll auf ihre Rechnung.

Bis zu 400-mal lachen Kinder durchschnittlich im Alltag, während die «Verwachsenen», so nennt Dr. Wolle die Erwachsenen, es nur gerade 15 Mal pro Tag hinbekommen. Ein Durchschnitt, der für den Clown Grund genug ist, alle im Saal erst mal mit seiner tollpatschigen Art so richtig zum Lachen zu bringen. Dazu brauchte er nur einen Ballon und seine Handpumpe, Seifenblasen und eine Leiter. Das Einbeziehen der Gäste gelang dem Clown mit dem echten, zotteligen Haar im Nu. So mussten wir uns alle mit einem «Schletzgummi» sportlich betätigen und erhielten mit dieser Aufgabe auch gleich einen Auflockerungstipp für die nächste Geschäftssitzung. Eine gute Stunde durften wir einfach nur lachen und die Arbeit und Entstehung der Stiftung Theodora kennenlernen.

Mit der Leiter wurde es heiter.


Dessert zur Erholung

Nachdem wir uns vom Lachen ein wenig erholt hatten, wurde ein Kuchenbuffet mit Kaffee und Tee aufgestellt. Daneben konnte gemalt und gespielt werden. Auch Dr. Wolle wurde noch lange belagert und erklärte den Kindern und den «Verwachsenen» seine unglaublichen Zaubertricks. Die Erwartungen vom Pfarreirat wurden voll übertroffen. Wir danken allen, die zum grossartigen Gelingen dieses Nachmittags beigetragen haben. Vielen, vielen Dank.

Der Anlass wurde vom Pfarreirat finanziert, sodass die ganze Kollekte von rund 1000 Franken an die Stiftung Theodora gehen kann. Schön wars, und der Pfarreirat freut sich jetzt schon auf den nächsten gesellschaftlichen Anlass: das Spaghetti-Essen für alle Sternsinger-Kinder, Lehrpersonen und Helfenden.

Michael Engels


Stiftung Theodora: Mehr als nur Lachen

1993 mit dem Ziel gegründet: Kindern in Spitälern und Institutionen für Kinder mit Behinderung das Lachen, die Freude und wertvolle Momente der Abwechslung zu schenken.
Die Stiftung Theodora organisiert und finanziert jede Woche den Besuch von professionellen Künstlern in Spitälern und spezialisierten Institutionen.
Bei jedem Besuch öffnen die «Traumdoktoren» für die kleinen Patienten ein Fenster zur Fantasie, indem sie spontan auf deren individuelle Bedürfnisse eingehen. Die Kinder finden so zurück in ihre Welt des Lachens und Spielens, manchmal auch mit der Mitwirkung ihrer Eltern.
pd
Kleine Spende, grosse Wirkung: Der Anlass ergab 1000 Franken für die Stiftung Theodora.





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