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Goldgrueb Schlössli Höchi

Einheimische kennen die Goldgrueb in Beromünster als eine kleine Häusergruppe auf dem Weg zum Wiholz. Wohl kaum wurde dort je Gold gefunden. Nach den Diskussionen um die Gemeindeinitiative «Ja zur Freihalte- und Grünzone Schlössli Höchi» der letzten Wochen, scheint es nun auf dem benachbarten Moränenhügel Schlössli Höchi eine neue, gewinnbringendere Goldgrueb zu geben.

Ein von der Gemeinde in Auftrag gegebenes Gutachten spricht von 2,2 Millionen Entschädigungskosten. Die Druckfarbe in der Abstimmungsbroschüre ist noch nicht richtig trocken, schon kursieren in der Tagespresse verdoppelte Forderungen des Investors. Nach dessen «vorsichtiger» Einschätzung könnte es noch wesentlich mehr sein. Haben diese Zahlen noch etwas mit der Realität, mit einem Lohn für geleistete Arbeit zu tun? Wie viel Gewinn aus einem solchen Immobilienpocker ist noch angemessen, oder entsprechen diese Beträge nur den Fieberträumen von Goldgräbern in einem überhitzten Immobilienmarkt?

Die Schlössli Höchi soll bleiben wie sie ist, unverbaut, ohne Bauklötze.

«Ja» – zur Freihalte- und Grünzone Schlössli Höchi.

IG Baukultur Peter Suter, Marco Steiner, Annabarbara Suter, Nathalie Wey




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