Gesundheitswesen: «Ja» zur einheitlichen Finanzierung
Es ist an der Zeit, im Gesundheitswesen einen Quantensprung der Verbesserung zu machen. Die Umsetzung der einheitlichen Finanzierung von ambulant und stationär (EFAS) ist ein wichtiger Schritt dazu. Damit sich die finanzielle Belastung im Gesundheitswesen entspannt, das heisst ambulant und stationär gemeinsam für die Gesundheitsversorgung optimal wirken können, braucht es die einheitliche Finanzierung EFAS! Ungleiche Finanzierungen im ambulanten und stationären Bereich müssen Geschichte sein. Denn der Patient oder die Patientin soll die beste Versorgung erfahren, sei es nun stationär oder ambulant. So sollen auch die Mittel gleichteilig eingesetzt werden. Der Mensch muss im Zentrum stehen, wenn es um die optimale Versorgung geht.
Für den Kanton Luzern heisst dies schlussendlich auch, dass man die Kostenzuständigkeiten Gemeinde und Kanton neu diskutieren muss. Denn bis anhin ist der Kanton für die Spitalfinanzierung (stationäre Versorgung) und die Gemeinden für die Spitex und Langzeitpflege (ambulante Versorgung) zuständig.
Überzeugt lege ich am kommenden 24. November ein «Ja» für EFAS ein.
Gerda Jung,
Sozialvorsteherin Hildisrieden
Kantonsrätin Die Mitte