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Genussevent der fünf «Genussproduzenten» von Beromünster: Geniessen ist eine Kunst (Mit Bildergalerie und Genuss-Grüssen)

Geniessen ist eine Kunst – am vergangenen Freitagabend war das auf dem Areal vom KKLB nicht schwer. Die fünf «Genussproduzenten» aus Beromünster luden zusammen mit Anda und Heinz Marti zum kulinarischen Sommernachtstraum vor idyllisch-ländlicher Kulisse. 


Entspannter Einstieg in den Sommer: Genussevent beim KKLB am Freitagabend vor den Ferien.


Ein laues Lüftchen, entspannte Gesellschaft und Gaumenschmaus à discrétion: Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst. Der vergangene Freitagabend, einer der wenigen sommerlichen Abende bisher, bot auf dem Gelände des KKLB bei Beromünster Gelegenheit, auszuspannen und sich angenehm in die Sommerzeit einstimmen zu lassen. Die Ferien vor der Tür, wichtige Geschäftstermine abgehakt und die Garderobe endlich mal auf Sommer eingestellt – jetzt hiess es, ein bisschen zurückzulehnen. Wer sich zum Genussevent der «Genussproduzenten» angemeldet hatte, bereute es nicht. Und wer sich nicht angemeldet hatte, bereut es eventuell jetzt.

«Essen ist ein Bedürfnis, Geniessen ist eine Kunst»

Produzieren kann man den Genuss ja eigentlich nicht, man kann ihn nur anbieten. Doch wer fähig ist, die angebotenen Produkte wirklich zu geniessen, ist ein Künstler. Geniessen ist eine Kunst – das wusste schon François de La Rochefoucauld im 17. Jahrhundert. «Essen ist ein Bedürfnis, geniessen ist eine Kunst», lautet die vielfach zitierte Äusserung des französischen Adligen mit Hang zur Schriftstellerei. Dass dem noch heute so ist, das wissen auch Franz Scheuber, Kilian Fischer, Andy Galliker, René Bühlmann und Urs Hecht, kurz: die fünf «Genussproduzenten», die sich vor zwei Jahren zusammengetan haben und seither alle Register ziehen, um diesem Leitsatz nachzukommen und ihre regional hergestellten Produkte in einem gepflegten Rahmen anzubieten, der weit über blosse Nahrungsaufnahme hinausgeht.

Auf der Zunge vergehen lassen

Charcuterie, Fromagerie, Confiserie, Distillerie und Brasserie ... auf Französisch klingen die Begriffe nicht nur schön, sie vergehen richtiggehend auf der Zunge. Genauso wie das Raclette von Scheuber, das sich geschmeidig neben Gurken und Kartoffeln auf den Teller gleiten liess oder wie die knusprig-knackigen Grilladen von Galliker, von denen man locker mehrere aufschichten konnte. Auf der Zunge verging auch die Patisserie, das Glace in allen Variationen von Fischer, als wäre man bereits an der Riviera. Und dann erst all die guten Tropfen von Hecht und Bühlmann, die rosé, rot und golden im Abendlicht leuchteten. 70 Franken kostete der Eintritt ins Schlaraffenland am Fusse des Landessenders mit Apéro, Hauptgang und Dessert inklusive eines Getränkes nach Wahl.

Ambiente zum Wohlfühlen

Dass der Genussevent der fünf Genussproduzenten viel mehr war als kommerzielle Verleitung zum sündhaften Kalorienverzehr, zeigen die Bilder dieses Abends. In der einfachen Aufmachung eines Gartenfestes – Tische, Stühle, Gartenlaube – etwas Musik und rundum Marktstände mit feinen Leckereien – ein Ambiente, wo man sich wohlfühlen konnte.

Rund 240 Personen liessen sich dies nicht entgehen. Da ein Pärchen am Zweiertisch, dort eine Firma oder Familie in der Runde, am Paletten-Stehtisch die Kollegen, auf dem Balkon die Freundinnen im Gespräch. Sitzordnung? Gab es keine. «Ist hier noch frei?» «Natürlich.» Das Unkomplizierte vom Gastgeberpaar Anda und Heinz Marti drang vollumfänglich durch. Auch sie genossen den Event.

«Uns hat es sehr gefallen», sagen sie nachträglich, «es freute uns, dass der Anlass bei uns im KKLB stattfand. Die fünf Genussproduzenten haben das richtig toll gemacht!»

Man munkelt, der Genussabend habe bis morgens um drei gedauert und sei fröhlich mit Polonaisen um die Gartentische herum ausgeklungen. Die Kunst des Geniessens verleiht auch die Gabe der Geselligkeit – François de La Rochefoucauld hätte seine heitere Freude daran gehabt.

Genüsse stimulieren das Belohnungssystem

Im Internet ist zu lesen: «Genüsse stimulieren im Hirn das limbische System, das sogenannte Belohnungssystem. Dabei werden Hormone ausgeschüttet, die ein Wohlgefühl vermitteln und motivieren, die Handlung, die zu diesem Wohlgefühl führte, zu wiederholen.»

Ob auch die Genussproduzenten Genuss hatten und motiviert sind, ihre Handlung zu wiederholen? Dazu Hauptinitiant Franz Scheuber: «Ich denke schon, dass wir das in irgendeiner Form wiederholen. Vielleicht als Genusswanderung...» An Ideen fehlt es jedenfalls nicht.


Tischlein deck dich mit Kilian, René und Co.


Lecker schmecker ... gleitet das Raclette auf den Teller.
Das KKLB-Gastgeberpaar Anda und Heinz Marti.
Wie im Paradies...
Ein Prosit auf das Leben, ein Prosit auf den Genuss.
Beste Biere, bester Wein, beste Laune.


39 von fast 70 Voluntaris des Events Michelsamt bewegt waren auch beim Genussevent dabei. 
Felix Matthias begrüsst und sein Voluntari-Team von Michelsamt bewegt.
Überall wurde genossen und in die milde Abendsonne geschaut. 


Feinste Grilladen von der Metzgerei Galliker.


Becher oder Cornet? Am Gelati-Stand wähnte man sich schon fast im Süden.


Easy listening, Rock und Country vom Feinsten mit Fredy und Joli aus Willisau.


Franz Scheuber bot eine prächtige Käseauswahl, perfekt hergerichtet.
Der unglaubliche Käsetempel zum Dessert von Franz und Petra Scheuber.
Der Gipfel zum Genuss.
Willkommen im Genussgarten mit den besten Bieren der Alpennordseite.


Prächtig ausgeleuchtete Abendstimmung beim Landessender.
A quiet place with a view...






Text: uke, Bilder: uke/kho




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