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Gemeinsam mittendrin im Bula – Pfadi Bäseris Hildisrieden und St. Karl Rickenbach

Die Pfadis Bäseris Hildisrieden und St. Karl Rickenbach waren gemeinsam im Bula Eine Zeltstadt auf einer Fläche von 3,5 mal 1 Kilometer das grösste Spital vom Kanton Wallis direkt vor Ort, 30000 Kinder und Jugendliche und die Pfadis Bäseris Hildisrieden und St. Karl Rickenbach gemeinsam mittendrin.

Vom 23. Juli bis am 6. August fand im Goms das grösste Pfadilager der Schweiz aller Zeiten statt. Gemeinsam mit 30000 anderen Pfadis reisten die Pfadi Bäseris Hildisrieden und die Pfadi St. Karl Rickenbach in die Welt «Mova». Mova besteht aus sieben verschiedenen Kontinenten, die alle völlig unterschiedlich sind. Während beispielsweise auf Oscilla eine dichte Dschungellandschaft herrscht, ist auf dem Kontinenten Volvor eine wunderschöne Unterwasserwelt zu finden. Durch einen lauten Knall wurden die Kontinente eines Tages auseinandergebrochen. Die Kontinente bewegen sich unkontrolliert in alle Himmelsrichtungen und die Bewohnerinnen und Bewohner der Kontinente leben jeden Tag in Angst und Schrecken, denn es könnte jederzeit passieren, dass zwei Kontinentalplatten gegeneinanderprallen. Um dies zu verhindern, machten sich die Pfadis aus der ganzen Schweiz auf ins Goms. Anders als in einem normalen Pfadilager, reisten die Pfadis nicht als eine Abteilung gemeinsam ins Bula, sondern jede Stufe reiste in einen anderen Kontinent, um da zu helfen. Von ihren Abenteuern erzählen die drei Stufen nachfolgend.

Die Wölflis lernen die Kunst des richtigen Recyclen kennen

Die Wölfe lauschen gespannt was Fidu zu erzählen hat.

Vom 24. bis am 29. Juli lebten die Wölfe gemeinsam mit dem Frosch Fidu auf dem Kontinent Salit. An der Eröffnungsfeier erfuhren die Wölfe, dass sie gemeinsam mit den anderen Pfadis Magnete sammeln müssen. Mit genügend Magneten werden die einzelnen Kontinente wieder zueinander gezogen und die Welt Mova kann gerettet werden. Doch diese waren schwer zu finden und nur Fidu wusste wo. Für ihn gab es jedoch viel wichtigere Sachen als die Magnetsuche. Er störte sich über den vielen Abfall, der immer wieder in seinem Teich lag – also forderte er die Wölfe auf ihm zu helfen. Zu Beginn noch zögerlich, doch dann voller Tatendrang, machten sich die Wölflis deshalb daran, den Abfall zusammenzusuchen und richtig zu entsorgen. Spielerisch demonstrierten sie dabei, dass sie schon richtige Recycling-Profis waren. Ruckzuck war die Umgebung aufgeräumt und der Frosch Fidu so glücklich, dass er ihnen endlich einen Tipp gab, wo die begehrten Magnete zu finden waren. Nach einem säubernden Ausflug in der Badi wurden die Magneten dann tatsächlich gefunden und triumphierend nach Hause gebracht. Zusammen mit allen anderen Wölflis, welche auch alle Magnete gesammelt haben, konnten somit die Kontinente wieder zusammengebracht werden und die Bewohner Movas gerettet werden. Bei einem lustigen Abschlussessen sowie mitreissendem Konzert wurde dies richtig gefeiert!

Die Pfader auf der Suche nach Magneten im Dschungel

Die Pfader bei ihrer Teilnahme am Wettbewerb der Pfadi Luzern mit dem Motto Pfadi Lozärn lüchtet

Die Pfader halfen dem Lemuren Gaudi den Dschungel zu durchforsten. Leider wurde Gaudi vergiftet und die Pfader lernten verschiedene Kräuter und deren Wirkung kennen, um einen Gegentrank zu brauen. Dieser hat gewirkt und schon bald konnten sie sich wieder auf die Suche nach Magneten machen. Die Suche führte die Pfader zum BuLavard, wo sie einen geleiteten Holzworkshop besuchten. Sie machten sich auf die Suche nach dem Vulkan, in der Hoffnung dort weitere Magnete zu finden. Und tatsächlich, beim Vulkan fanden die Pfader ein Riesenmagnet. Mithilfe einer Dschungelbaumfamilie konnten weitere Magnete gefunden werden, was beim SUP-Fahren auf dem Geschinersee gefeiert wurde. Am Sonntagmorgen wurden die Pfader mit lauten Alarmglocken geweckt – die Kontinente bewegten sich und endlich waren die Kontinente wieder vereint! Am 1. August brach der Vulkan aus und die Teilnehmenden erfuhren, dass sie immer in Bewegung bleiben müssen, damit die Kontinente nicht am Vulkan andocken. Gesagt, getan. Gaudi half den Pfadern, dass sie immer in Bewegung blieben. Darum wurde das nahegelegene Baumhaus erkundet, Handball im Rollstuhl gespielt und verschiedene Parcours und Stafetten durchgeführt. All diese Bewegungen halfen mit, um Mova zu retten.

Teambuilding und Freundschaften knüpfen im Fokus bei den Pios

Teambuilding und Freundschaften knüpfen im Fokus bei den Pios

Die ältesten Teilnehmenden im Bula, die Pios, verbrachten ihr Lager auf dem Kontinenten Statera. Bei einer wilden Verfolgungsjagd im Mister X wurde der Teamzusammenhalt gefördert. Auch beim Golfturnier oder im Escape-Room stand die Teamförderung im Vordergrund. Neben den vielen internen Aktivitäten genossen die Pios auch die Zeit mit den Pios aus den anderen Pfadis. Besonders an der Pio-Party und beim Speed-Dating wurden viele Freundschaften geknüpft. Mit spontanen Tanzeinlagen sorgten die Pios zudem immer wieder für ordentlich Stimmung auf dem Lagerplatz. Obwohl sich praktisch alle Pios mit einem Virus infiziert hatten und rund drei Tage unter Isolation standen, war das Lager ein voller Erfolg.

Einmalige Erlebnisse im Bula

Das Bula war ein riesiges Erlebnis, welches allen Wölfen, Pfadern und Pios ein Leben lang in Erinnerung bleiben wird. Neben den vielen Aktivitäten auf dem BuLavard, welche tagsüber für alle frei zugänglich waren, lebte das Bula von den vielen Freundschaften, die geknüpft werden konnten. Als besondere Highlights zu nennen sind ganz sicher die Überraschungsauftritte von Hecht am 1. August und von Marc Sway und Bligg sowie 77 Bombay Street an der Abschlussfeier, ebenso die grandiose Licht- und Drohnenshow zum Abschluss des Lagers. Nun sind alle Pfadis wieder zu Hause. Aber eines lässt sich mit Sicherheit sagen: Danke Bula, es war einfach grossartig!




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