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Gemeinderat nimmt Petition «Für einen lebendigen Dorfmittelpunkt» entgegen

Am Dienstag, 20. Oktober 2026 hat das Petitionskomitee dem Gemeinderat die Petition «Für einen lebendigen Dorfmittelpunkt» offiziell übergeben. Das Petitionskomitee fordert die Behörde auf, die Schaffung eines öffentlichen Begegnungsraums im Rahmen des Projekts «Kirchplatz 1» nochmals ernsthaft zu prüfen und die Bevölkerung in den Entscheidungsprozess einzubeziehen. Insgesamt haben 311 Personen die Petition unterzeichnet. Davon sind 271 Personen Stimmberechtigte der Gemeinde Römerswil. 

Im Zentrum der Petition steht der Wunsch nach einem zentralen, hindernisfreien Treffpunkt im Dorfzentrum. Ein solcher Raum soll vielfältig nutzbar sein – etwa für Vereine, den Mittagstisch, Tagesstrukturen, verschiedene Veranstaltungen sowie als Ort für generationenübergreifende Begegnungen.

Das Petitionskomitee betont, dass Römerswil hier eine einmalige Chance für die langfristige Entwicklung des Dorfes habe. Diese Chance solle nicht allein aus finanziellen Überlegungen aufgegeben werden. Bevor ein endgültiger Verzicht erfolgt, fordert das Komitee, die tatsächlichen Bedürfnisse der Bevölkerung zu erheben, verschiedene Varianten zu prüfen und tragfähige, finanzierbare Lösungen zu finden. Dabei stellen die Petitionäre klar, dass das Vorhaben nicht «um jeden Preis» realisiert werden muss; vielmehr geht es darum, eine Lösung zu finden, die sowohl sinnvoll als auch wirtschaftlich vertretbar ist. Zudem wird gefordert, dass die Bevölkerung über eine allfällige Beteiligung der Einwohnergemeinde mitentscheiden kann. 

Der Leitgedanke der Petition ist «Gemeinsam für Römerswil». Es geht dem Komitee nicht um eine Konfrontation, sondern um einen konstruktiven Austausch darüber, wie das Dorf gemeinsam lebendig und attraktiv gestaltet werden kann.

Der Gemeinderat dankt dem Petitionskomitee ausdrücklich für die Einreichung sowie für die investierten Mühen. Ein solches Engagement wird sehr geschätzt, da es im Sinne einer aktiven Beteiligung am Gemeindeleben steht und einen wichtigen Beitrag zur demokratischen Mitgestaltung unseres Dorfes leistet.

Gemäss der Gemeindeordnung wird der Gemeinderat die eingegangene Petition prüfen und innerhalb von sechs Monaten schriftlich beantworten. Der Gemeinderat wird nun bestimmen, wie das weitere Vorgehen gestaltet wird, um den Anliegen der Petition nachzugehen.




«Dieser Artikel wurde von der Gemeinde Römerswil in eigener Verantwortung veröffentlicht. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität des Artikels ist die Gemeinde Römerswil verantwortlich. Diese Plattform übernimmt keine Gewähr.»

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