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Gegen Fangewalt: Volksinitiative «Fan-Gewalt stoppen» eingereicht

Mitte Mai 2023 startete Die Mitte Kanton Luzern die kantonale Volksinitiative «Gegen Fangewalt». Den Auftrag dazu gaben ihr die Delegierten, welche die Initiative mit einer grossen Mehrheit lancierten. Daraufhin arbeitete die Parteileitung die Gesetzesinitiative aus, startete mit der Unterschriftensammlung und reichte die Initiative mit 4 529 beglaubigten Unterschriften am Freitag, 19. April ein. 


Die Initianten der kantonalen Volksinitiative «Fan-Gewalt stoppen» vor dem Regierungsgebäude Luzern.


Am Freitag, 19. April reichte die Kantonalpartei nun die Initiative mit 4 529 beglaubigten Unterschriften bei der Abteilung für Gemeinden in Luzern ein. Damit unterstreicht die Mitte die Forderung nach gewaltfreien Fussballspielen mit klaren Richtlinien und nimmt die Verantwortlichen in die Pflicht.

Die zahlreichen Ausschreitungen rund um Fussballspiele haben es gezeigt, dass das dringende Problem mit den Hooligans noch nicht gelöst ist. Aus Sicht, der Die Mitte Kanton Luzern kann es nicht sein, dass trotz bisher ergriffener Massnahmen immer noch zahlreiche Gewaltausbrüche stattfinden, die kaum Konsequenzen für die Verursacher nach sich ziehen. Die Mitte wünscht sich in Zukunft gewaltfreie Spiele, so dass der Fussball wieder im Zentrum steht. Darum hat Die Mitte Kanton Luzern an ihrer Volksinitiative festgehalten und diese nun eingereicht.

Wir wollen gewaltfreien Fussball

Die Mitte Kanton Luzern fordert mit ihrer Initiative einen gewaltfreien Fussball. Kantonalpräsidentin Karin Stadelmann sagt bei der Einreichung: «Unsere Initiative richtet sich nicht gegen den Fussball oder gar den FC Luzern. Wir wollen mit der Initiative Massnahmen einführen, so dass Ausschreitungen in und rund ums Stadion besser bekämpft werden können und gewaltfreier Fussball möglich ist. Ich gehe gerne an die Spiele und ich wünsche mir, dass besonders auch ausserhalb des Stadions keine Eskalationen mehr stattfinden.» Die heutige Situation, rund um gewaltbereite «Fans», macht den sehr beliebten und verbreiteten Sport gesellschaftlich kaputt».

Die Mitte macht ernst

Mit der Einreichung der Initiative setzt Die Mitte Kanton Luzern einen wichtigen Pfeiler. «Die Fraktion hat schon viele Vorstösse zu diesem Thema eingereicht,die von der Kantonsratsmehrheit nicht ernstgenommen wurden. Leider versteckt sich auch der Regierungsrat hinter der Forderung, dass nur Massnahmen, denen alle Kantone zustimmen, umgesetzt werden sollen. Vom Volk kamen aber immer mehr Rückmeldungen, dass man diese unhaltbare Situation nicht mehr goutiert», sagt Fraktionschef Adrian Nussbaum. Darum hat Die Mitte die Initiative lanciert und eingereicht.

Griffige Konsequenzen

Die Initiative fordert eine Anpassung des Polizeigesetzes des Kantons Luzern. Konkret will die Initiative, dass mit einer ID-Pflicht die Fussball-Chaoten aus der Anonymität genommen, die Fussballclubs, insbesondere auch die Gastmannschaften, betreffend An- und Rückreise stärker in die Verantwortung genommen werden und ein Kaskadenmodell im Gesetz verankert wird. 

Die Mitte ist überzeugt, dass mit diesen Massnahmen das Katz-und-Maus-Spiel beendet werden kann und im Kanton Luzern friedliche Fussballspiele durchgeführt werden können. Auch ist die Mitte überzeugt, dass dieses Luzerner-Modell in anderen Kantonen Nachahmer finden wird.


Text: Luca Boog,  Bild: zvg






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