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Gedenkfeier Sempach mit Bundesrat Albert Rösti: Zeitloses Plädoyer für mutige Eigenständigkeit

Morgenbrot und Umzug im Städtli, Gottesdienst und Festakt in der Pfarrkirche, öffentlicher Apéro und Volksfest: die Gedenkfeier Sempach fand am vergangenen Sonntag, 16. Juni, im bewährten Rahmen der vergangenen Jahre statt. Gut 1300 Personen, darunter Delegationen des Gastkantons Aargau und der Gastgemeinde Romoos, erwiesen dem Anlass die Ehre.

Fast wie wenn es 1386 wär.  Bild: kho


In seiner Festrede interpretierte Bundesrat Albert Rösti die Schlacht bei Sempach als «zeitloses Plädoyer für mutige Eigenständigkeit». Die Gedenkfeier und der anschliessende Apéro im Städtli zogen am Sonntag insgesamt mehr als 1300 Besucherinnen und Besucher an.

Bundesrat Albert Rösti nahm in seiner Festrede das historische Geschehen bei Sempach als Sinnbild für ein Schweizer Staatswesen, welches nicht von Eliten konstituiert worden war, sondern von unten nach oben gewachsen sei und daraus seine Kraft schöpfe; welches seine freiheitliche Verfasstheit als Erbe von Generation zu Generation weitergebe; und welches sich bis heute erfolgreich für seine Freiheit und Eigenständigkeit einsetze.

Die internationale Friedenskonferenz zum Ukraine-Konflikt, die zeitgleich 20 Kilometer Luftlinie entfernt auf dem Bürgenstock stattfand, zeigte die Aktualität des Gedenkanlasses. Der Luzerner Regierungspräsident Fabian Peter plädierte für einen energischen Einsatz der heutigen Generation für den Frieden, die Demokratie und die Freiheit. Dazu, so Peter, brauche es auf allen Seiten Dialogbereitschaft und den Respekt für die Demokratie, ihre Regeln und Repräsentanten.


Szene beim Morgenbrot im Städtli.

Festlicher Umzug im Städtli Sempach.


Der Luzerner Regierungspräsident Fabian Peter (vierter von links) und Bundesrat Albert Rösti (Bildmitte).


Text: Staatskanzlei Luzern, Bilder: Claudia Lötscher




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