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FerienSpass Beromünster: «Zeitungmachen braucht viele Leute, die gut zusammenarbeiten»

Bei Wallimann Druck und Verlag AG konnten die vier 5. bis 6.-Klässler ­Luana, Livia, Jara und Alicia am Donnerstagmorgen einen Einblick in die Druckerei nehmen und eine Toblerone selber gestalten sowie erleben, was es alles braucht, um eine Zeitung herauszubringen.


V.l.: Livia, Jara, Alicia und Luana beim Empfang von Wallimann Druck und Verlag AG.


Trudy Lang fragte die vier zum Start, wie viele Mitarbeitende Wallimann wohl habe? Die Antworten: «5», «200», «20» und «40». Gut geschätzt, es sind inzwischen inklusive Teilzeitkräfte und Verwaltungsrat 34 Mitarbeitende. Staunen herrschte auch darüber, wie viele verschiedene Berufe hier ausgeübt werden: die drei Lehrberufe Medientechnologe, Druckausrüster, Polygraf, und dazu noch Journalist/Fotograf, Korrektorin, Aussendienster und kaufmännische Mitarbeiterin.

70 000 Kilogramm Papier vorrätig

In der Produktion fragten die vier, wie viel Papier in der Druckerei vorrätig ist. Andreas Rütti, Produktionsleiter: «Es sind etwa 70 Tonnen». Zusammen rechneten sie es in Kilogramm um: 70 000, also ein schöner und wichtiger Vorrat für die Produktion der nächsten Monate. Keckste Frage an den Produktionsleiter: «Warum macht der Chef Pausen, wenn er doch gar nicht arbeitet?» Andreas Rütti lachte herzlich, denn bei einem KMU macht fast jeder alles, auch der Verwaltungsrat fährt ab und zu Lieferungen zu den Kunden.

Mit Hochdruck bei der Zeitung

Schliesslich konnten die vier dabei sein, wenn die allerneuste Ausgabe des «Michelsämters» final für den Druck vorbereitet wird. Die Gestaltung der Titelseite mit den Hinweisen auf die Inhalte (sogenannte «Anrisse») sowie den Artikel für die «Letzte Seite» über den FerienSpass konnten sie live miterleben, Text und Bilder entstanden mit ihnen zusammen. Kurz darauf war der Beitrag topaktuell online auf michelnews, und die Texte und Bilder bereit zum Drucken, was alle sehr beeindruckte. Als Chefredaktor Martin Sommerhalder fragte, was sie zum Zeitungmachen alles wissen wollten, wurde er eine halbe Stunde mit Fragen gelöchert. Was kann besseres passieren?

Der Termindruck war spürbar, denn der Artikel hier sollte auch schon fertig sein, bevor der Workshop zu Ende war...

Schon die Schnupperlehre im Kopf

Auf die Frage, was sie nun vom Besuch mitnehmen, meinte Luana: die «Toblerone!» Sofort ergänzten die anderen: «Zeitungmachen braucht viele Leute, die gut zusammenarbeiten» und «Ich überlege mir, bei euch eine Schnupperlehre zu machen». 

Auf die Frage, wie viele Aufsätze sie bisher schon geschrieben hätten, meinten sie: «Etwa zwei oder drei». Erschreckend wenig. Sie stellten sehr viele und gute Fragen, eine wichtige Voraussetzung für viele Berufe, gerade auch für den Journalismus. Und sie lesen gerne und viel und sind freundlich und dankbar. So kam sogar die Frage: «Ich lese gerne den Kommentar auf der Titelseite. Wie komme ich in die Zeitung, wenn ich eine Idee habe?» Antwort: «Am einfachsten mit einem Leserbrief oder einem Feedback auf einen Artikel. Und wir würden uns auch freuen, wenn mal jemand Junger/Jugendlicher eine Kolumne schreiben würde.» 

Es machte allen Beteiligten bei Wallimann viel Spass, die FerienSpässler bei den einzelnen Ateliers zu begleiten.


Die Berichterstattung über den ganzen FerienSpass: Natürlich auf michelnews und im «Michelsämter»! 


Viele Fragen an die Redaktion: «Wie komme ich in die Zeitung, wenn ich eine Idee habe?»
Voller Freude über die Toblerone und das Erfahrene bei Wallimann. 


Text und Bilder: Karl Heinz Odermatt




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