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Fehlendes Rückgrat beim SBB-Chef

Letzte Woche verkündete der SBB-CEO Vincent Ducrot, dass die SBB den grössten Auftrag ihrer Geschichte an den deutschen Siemens Mobility Konzern vergeben hat. Das Nachsehen hat die Schweizer Firma Stadler Rail aus der Ostschweiz. Stadler Rail beschäftigt fast 6000 Angestellte in der Schweiz und hat rund 200 weitere Schweizer KMU als Zulieferer in der ganzen Schweiz, die ebenfalls viele Arbeitsplätze anbieten.

Die SBB gehört dem Bund, also uns Steuerzahler. Ich als Steuerzahler kann es nicht verstehen, dass dieser 2- Milliarden-Auftrag nach Deutschland vergeben wurde. Es ärgert mich, dass der SBB CEO Vincent Ducrot, welcher ein Jahresgehalt von fast 800 000 Franken bezieht, so wenig Rückgrat hat bei dieser Beschaffung der neuen Züge. Der Preisunterschied soll weniger als 1% betragen haben, konnte man aus den Medien erfahren. Natürlich gibt es Vorschriften bei solchen Vergaben, ich bin mir aber sicher, mit etwas mehr Rückgrat und Einsatz der SBB-Bosse könnte dieser Mega-Auftrag in der Schweiz ausgeführt werden. Und viele Arbeitsplätze sichern.

Joe Schelbert, Präsident FDP Grosswangen





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