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Kultur | Neudorf

Es war eine zauberhaft verhexte Fasnacht 

«Ene mene Besenstiel, dreh die Zeit zurück, doch nicht zu viel…hex hex…» Ach was habe ich Zauberbücher gewälzt und mir Sprüche und Formeln überlegt, aber nichts bringt die schöne Zeit zurück. Kerstin I. blickt zurück auf die Fasnacht z'Nüderef.

Verhext und zugenäht: Die Zunftmeisterin blickt fröhlich zurück auf die zauberhafte Fasnacht 2025.

Und dabei war es so zauberhaft, so viele kleine und grosse Hexen und Zauberer waren unterwegs. Sogar ein paar – glücklicherweise erfolglose – Hexenjäger habe ich gesehen…eine magische Zeit in Neudorf.

Mit einem fulminanten Auftakt, dem Spaghettiplausch und der Jogglernacht der Joggumusig Nüderef bin ich mit meinem Mann Jürgen, unseren Söhnen Hannes, Moritz und Andrin sowie mit meinen beiden Weibel Adi & Evi in die Fasnacht 2025 gestartet.

Viele schöne Begegnungen und Gespräche ergaben sich bei den Besuchen im Bärgmättli und der Wohngruppe Brändi, die werden mir lange in Erinnerung bleiben. Aber auch die Schul- und Seniorenfasnacht waren zwei Anlässe, die beide für sich wunderschön waren und die mit Hilfe eines Hexentanzes kurz vereint wurden.

Zu einem absoluten Höhepunkt gehörte aber wohl der Böögenball am Valentinstag – was für ein Abend! Es hat so viel Spass gemacht mit allen, die gekommen sind, zu reden, zu feiern, anzustossen, zu singen und sogar die berühmt-berüchtigten grünhaarigen Turnerhexen waren da und haben alle zum Mittanzen verhext – einfach magisch!

Gleich anschliessend waren die Jüngsten in Neudorf an der Reihe. Zusammen mit der Gruppe Familientreff vom Frauenverein Neudorf zauberten wir den Kindern an der Familienfasnacht mit Hilfe eines Clowns und einer wilden Konfettischlacht ein Lachen ins Gesicht.

Achtung, Verhexungsgefahr: Die Böögenzunft von Neudorf im Grossaufmarsch.

Ja und als dann die Wetterhexe meinte, am Schmudo müsse es doch schneien, ja, da wollte sie uns wohl kurz ärgern, aber der Zauber war ja dann schnell wieder vorbei und so konnten wir uns und das bunte Treiben im Fläcken feiern.

Für die Umzüge in Beromünster und Hochdorf hat die Wagenbaugruppe vermutlich nicht nur den Zauberstab geschwungen, hoch oben, von einem wunderschönen Wagen konnte ich die beiden Umzüge geniessen – einfach zauberhaft!

So lang wie die Vorfasnacht auch war, so schnell ging die Fasnacht dann doch vorbei. So bleibt mir nichts anderes übrig, als DANKE zu sagen. Danke an meine Familie, die überall mitkommen und mitmachen musste, Danke an Adi & Evi, die auch überall mitkommen und auf mich «aufpassen» mussten, Danke an die Zünftlerinnen und Zünftler fürs Mitmachen und Dabeisein, Danke ans Schminkteam, Danke an das Wagenbau- und Dekoteam, Danke an den restlichen Vorstand der Böögenzunft für die Unterstützung, Danke an die Joggumusig Nüderef für die tolle Zusammenarbeit…es gibt so viele, bei denen ich mich bedanken möchte – DANKE AN ALLE, die dazu beigetragen haben, dass d’Fasnacht z’Nüderef kei Hexerei esch!

Schön wars!

Kerstin I. Münkel




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