«Elementastischer» Projektmorgen in Rickenbach
Ende November wurden von den Lehrpersonen der 3. bis 6. Klasse verschiedene Ateliers für die Lernenden angeboten. Jede Lehrperson suchte sich etwas aus, wobei sie eine persönliche Leidenschaft weitergeben konnte – ganz im Sinne von «Ein ganzer Morgen mit meinem Hobby und Kindern, die dasselbe mögen».
Bereits eine Woche zuvor konnten sich die Kinder für ihre Wunschateliers eintragen. Es war für alle etwas dabei und so waren Lehrpersonen und Kinder gleichermassen im Element. «Ich darf selbst entscheiden, was ich machen möchte. So etwas wie das würden wir sonst nicht hinkriegen!», sagt ein stolzer Schüler im Werkraum und zeigt seine wunderschönen Teelichthalter aus Holzsternen. Stolz, Motivation, Freude und pure Leidenschaft ist in jedem einzelnen Atelier zu spüren.
Sprudelnde Kreativität
Die Kinder powern sich bei Ballspielen in der Turnhalle aus, «alle sind voll mit dabei», sind konzentriert am Kreieren im Werkraum, lachen bei Gesellschaftsspielen, lassen der Legofantasie freien Lauf, knobeln als Team an kniffligen Aufgaben, basteln Adventskalender zu weihnachtlicher Musik und zaubern aus Steinen Kunstwerke.
In einen Raum wird man von strahlenden, bunt geschminkten Kindern in neuen Rollen überrascht und in einem weiteren Raum wirkt die sprudelnde Kreativität, der Duft nach Tannenzweigen und der Anblick der wunderschönen dekorativen Kunstwerke mit Trockenblumen ansteckend.
In jedem Atelier wird man überwältigt von diesem «Im-Element-Sein» – einfach elementastisch, so ein Projekthalbtag!
Das war an Stimmen zu hören:
«Sech Ziit näh ond ha»
«Definitiv cooler als Mathe»
«Do werds nie langwilig»
«Alli send voll debi»
«Si hend d Händ deför!»
«Ändlich darf ech en ganze Morge mole!»
«Es ist eine tolle Gruppe. Ich lerne andere Jungs kennen die auch gerne Sport haben.»
«Ich kann genau das machen, was ich möchte.»
Stephanie Affeltranger