Einen Baum pflanzen als Zeichen der Freundschaft
Am letzten Donnerstag war es so weit! Endlich konnte der «Baum der Freundschaft» gepflanzt werden. Bei schönstem Frühlingswetter verfolgten 120 Kinder und ihre Lehrpersonen gespannt, wie auf dem Pausenplatz des Basisstufen Schulhauses eine Linde gepflanzt wurde.
Wie jedes Schuljahr arbeiten die verschiedenen Klassen der Basisstufe und Primarschule Beromünster nach einem gemeinsamen Unterrichtsmotto. Dieses Jahr heisst das Thema «Kunterbunte Welt». Über das ganze Schuljahr lernen die Kinder an verschiedenen Themen die Vielfalt unserer Welt kennen; die Vielfalt in der Natur und der Menschen. Kunterbunt und vielfältig sind auch die vielen Nationen, welche an der Schule Beromünster unterrichtet werden.
Linde als Baum der Gemeinschaft
Am Beispiel des Baumes, der vernetzt ist mit allen anderen Pflanzen und Lebewesen, haben die Kinder spielerisch erfahren, wie wertvoll es ist, sorgsam und hilfsbereit mit allen Menschen und der Natur zu sein. Um diesen Gedanken den Kindern mit in den Alltag zu geben, wurde am letzten Schultag vor den Osterferien in einem Ritual, geleitet von Bernadette Hischier und Judith Cottone, Deutsch-Lehrerinnen der Migrationsklasse, auf dem Pausenplatz des Basisstufen Schulhauses eine Linde als Zeichen der Freundschaft gepflanzt.
Die Kinder staunten nicht schlecht
Die Linde gilt seit jeher als ein Baum der Gemeinschaft. Früher wurde sie oft im Zentrum eines Dorfes gepflanzt. In Beromünster sind es besonders die Stifts-Linde und die Schanz-Linde, welche als prächtige und grosse Bäume unser Dorf zieren. Und die Kinder staunten nicht schlecht, als sie hörten, dass eine Linde bis 1000 Jahre alt werden kann. Gemeinsam mit Robi Suter von der Korporation Beromünster halfen die Kinder denn auch tatkräftig mit, die Linde zu pflanzen; buddelten Erde in das Pflanzloch und begossen den Baum. Gestärkt mit einer Kräuterräucherung und einem Baumlied, das alle kräftig mitsangen, wurde dann der «Baum der Freundschaft» feierlich eingeweiht.
Die Baumaktion wurde unterstützt durch das Sponsoring von Martin und Elisabeth Jäger von Jäger Egli Architekten und der Gemeinde Beromünster. Die Korporation Beromünster hat uns beraten und beim Einpflanzen des Baumes geholfen. Herzlichen Dank!
Text: Bernadette Hischier, Bilder: zvg