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Ein Hoch auf den Wald – und ein Dankeschön.



Ich bin nicht mehr ganz jung. Unsere Hündin Camie ist aber wirklich alt. Das hat auch seine guten Seiten. So stieg ich letzten Sonntag bei noch morgendlicher Sommerfrische aus den Federn, wir beide gehen Gassi. Danach DIE Gelegenheit, den neuen Sändertrail für Bikes zu beschauen. Diesmal in Genusshaltung, so nahm ich es mir vor – nicht wie in der Woche davor. Als ich einem geübten Biker dicht folgend zweimal mit dem Waldboden auf zu enge Tuchfühlung ging.

Ein Dank vorweg. Es ist eine ausserordentliche Leistung, die der Verein Sändertrail da geleistet hat. Auch den beteiligten Waldeigentümern, Förstern und Jägern sei Dank ausgesprochen. Dieser Trail darf sich kantonsweit sehen lassen. Dieser Weg, der Meter um Meter dem harten Waldboden abgetrotzt wurde. Widerborstige Wurzeln entfernt. Äste entfernt, Brücken geschlagen.

In Japan wird das Waldbaden, ein achtsames Schlendern im Wald, als Therapieform per Rezept verschrieben. So war ich denn diesmal auch eher schlendern unterwegs mit dem Bike und genoss jeden Meter. Welch einzigartiges Vermächtnis. Der Wald. Viel belebender als all die Vitamintabletten oder Anti-Aging-Präparate.

Wer den ganzen Sändertrail absolviert hat, der ahnt welch Aufwand da auch in Zukunft auf den Verein wartet. Schon jetzt ein Dankeschön dafür. So anstrengend der Weg, so einfach die kleine Spende. Per Twint vor Ort.

Michael Egli, Beromünster




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