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Ein grüner Hase und siebzig aufmerksame Knirpse

Was gibt es für Kinder Schöneres, als an einem stürmischen Vormittag gemütlich drinnen zu sein und Geschichten zu hören? Das Kulturforum Rickenbach machte es mit dem Märlimorge am vergangenen Samstag wieder möglich. Der Hase wurde grün und der Igel rannte schnell – die Kinder lauschten gespannt.

Quirlig und voll kindlicher Erwartung war die Stimmung im Gweyhuus am vergangenen Samstagvormittag. Fast siebzig Knirpse im Vorschulalter durften am Boden Platz nehmen und sich die spannende Geschichte rund um den grünen Osterhasen von der Märchenfrau vorführen lassen. Aber sie waren auch selber aktiv dabei mit Singen, Hüpfen, Musizieren und Fragen beantworten. Ein Osterhase war grün statt braun, warum? Er war verzaubert worden! Mit dem Igel rannte er dann um die Wette – wer hat gewonnen? Da kamen der Fuchs und der Rabe ins Spiel, auch der Frosch und der Storch... und am Schluss war der Hase der Held! Die Kinder waren begeistert.


Kultur ist nicht nur für Erwachsene

Es war Gisela Leitlein aus Meisterschwanden, welche die Kinder in Rickenbach für eine Stunde in die Fantasiewelt entführte. Die Musikpädagogin hatte ganz viele Register gezogen, um die Kleinen in ihren Bann zu ziehen: Ihre klingende Stimme, Bilderbücher, Stofftiere und vor allem viel Begeisterungsfähigkeit. Die Zeit verging im Nu. Für diesen Anlass hatte sie aus verschiedenen Märchen und Fabeln eine Geschichte zusammengefügt, die auch zu Ostern passte.

Während der eine Teil der grossen Besuchergruppe im Dachstock still und aufmerksam lauschte, durften die andern sich ein Stock tiefer friedlich mit Spielen und Malen verweilen. Dazwischen wurde ein Znüni angeboten. Organisiert wurde der Märlimorge von Priska Kammermann vom Kulturforum Rickenbach unter Mithilfe von Monika Steiner, Mirjam Kammermann und Esther Negri. Der märchenhafte Anlass wurde bereits zum zehnten Mal durchgeführt. «Es soll doch auch für Kinder etwas Kulturelles geboten werden, nicht nur für Erwachsene», findet Priska Kammermann. Die grosse Resonanz bestätigt dies. Auch die Eltern wissen das Angebot zu schätzen. «Es ist sehr gut und ‹herzig› gemacht. Eine Stunde still zu sitzen und zuzuhören, ist für Kinder in diesem Alter nämlich lang!».


Text und Bilder: Ursula Koch-Egli





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