Ein Fest mit tiefer Verwurzelung
Vor 21 Jahren am Antonius-Tag, dem 13. Juni 2002, wurde die Antonius-Kapelle Traselinge eingeweiht. Nach der letztjährigen, grossen Jubiläumsfeier wurde nun die Traselinger Chilbi wieder im traditionellen Rahmen durchgeführt.
Franz Troxler, zuständig für Seelsorge und Seniorenarbeit in der Pfarrei Hildisrieden, versuchte in diesem Jahr gar den Heiligen Antonius einzuladen. Da dies nicht gelungen ist, war Antonius – der Prediger für das Volk – somit Franz Troxler selbst, der am Schluss fast noch zum Bischof von Traselinge geweiht wurde. Das Alphorn-Trio Zemp/Erni sorgte für die würdige, musikalische Umrahmung vom Festgottesdienst. Josef Zwinggi, Präsident der Kapellenstiftung, bedankte sich am Schluss der Feier bei allen Mitwirkenden und Mitfeiernden und lud zum Apéro ein.
Die Traselinger Chilbi ist ein Fest mit tiefer Verwurzelung. So treffen sich jeweils an diesem Sonntag Jung und Alt, und so wurde das gemeinsame Essen aus der Löwen-Küche genossen und spannende Gespräche sind entstanden. Für die Stimmung sorgte die Veteranenmusik Luzern unter der Leitung von Norbert Zemp. Diese kleine, aber feine Chilbi besticht durch die Art und Weise, wie sie durchgeführt wird. «Châpeau!» an die Stiftung Antoniuskapelle Traselinge, sowie an die helfenden Hände von den Familien der Nachbarschaft.
Text und Bilder: Monika Emmenegger