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Eigenmietwertsteuer bestraft sparende Bevölkerung



Der Eigenmietwert ist eine überholte, ungerechte und im ersten Weltkrieg entstandene Steuer. Es belastet viele Eigenheimbesitzer seit 110 Jahren, dass man in der Schweiz auf ein fiktives Einkommen Steuern zahlen muss, nur weil man in den eigenen vier Wänden lebt. Das ist schwer nachvollziehbar und schlicht ungerecht. Gerade Menschen, die mit viel Einsatz Wohneigentum geschaffen haben, werden durch diese Steuer bestraft. Oft ist im Vorfeld auch viel Verzicht notwendig, um sich die nötigen Eigenmittel anzusparen, bis es dann mit dem Eigenheim tatsächlich klappt.

Besonders im Alter, wenn das Einkommen sinkt, aber der Eigenmietwert bestehen bleibt oder gar steigt, wird die Situation oft belastend. Dabei ist Wohneigentum keine Einnahmequelle, sondern Ergebnis von Verantwortung, Sparsamkeit und Lebensplanung. Die Abschaffung des Eigenmietwertes ist ein wichtiger Schritt zu mehr Fairness im Steuersystem. Die Abschaffung stärkt die Eigenverantwortung, entlastet die Altersvorsorge und baut unnötige Bürokratie ab. Aus diesen Gründen lege ich am 28. September ein überzeugtes «Ja» in die Urne


Martin Wicki, Malters





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