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Ehre, wem Ehre gebührt

Wussten Sie, dass Beromünster eine Umwelt- und Energiekommission (UEK) hat? Wenn ja, haben Sie vermutlich im Rahmen der Umstellung des Grüngutreglements (Abschaffung der kostenlosen Deponie und Einführung kostenpflichtiger Abholservice), der Diskussion um Neophyten (gefühlte Einschränkung der Wahlfreiheit von Pflanzen) oder der Einführung des neuen Parkplatzreglements (Kostenpflicht) davon gehört. Überall dort war die UEK tatsächlich involviert.

Wussten Sie aber auch, dass die UEK federführend war in der Umstellung der Strassenbeleuchtung auf LED-Technologie? Wenn man den Bericht dazu in der Ausgabe vom 18. September liest, wird dies jedoch mit keiner Silbe erwähnt. Es wird das Bild vermittelt, es sei die Idee der Gemeindeverwaltung oder des Gemeinderats gewesen. Dort mag das Thema auf dem Tapet gewesen sein. Aber hätte die UEK nach dem grossen Hagel in Bäch und Neudorf 2021 nicht schnell reagiert und beim Ersatz der zerstörten Leuchtmittel den Umstieg auf LED gefordert, hätte der Austausch ganz gewiss nicht schon 2023/2024 stattgefunden. Und vermutlich wäre er ohne Vladimir Putin und seinen völkerrechtswidrigen Angriff auf die Gesamtukraine nicht so schnell flächendeckend geschehen (steigende Energiepreise können die Politik unglaublich beschleunigen).

Die UEK arbeitet seit fünf Jahren still im Hintergrund für die Gemeinde und tritt vehement für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gemeinde ein. Genannt wird sie vonseiten der Gemeinde leider vor allem, wenn es umstrittene Themen wie die oben genannten sind. Anständig wäre es, wenn die Arbeit der vier Männer auch dann erwähnt würde, wenn dank ihrem Einsatz die Gemeinde nicht nur etwas Gutes für die Umwelt tut (Thema Lichtverschmutzung), sondern auch gleich noch jährlich einen solch grossen Betrag einspart.

Ramona Thalmann-Hüsler




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