Skip to main content Skip to page footer
Wirtschaft | Eich

Editorial: Hartnäckigkeit und Innovation gewinnt

Mathias Brunner (ganz links) spielt auch bei der Zehnermusik Ermensee mit, daneben die goldgekrönten Spitzenweine. 


Am Mittwochabend wurde in Eich der neue Firmensitz des grössten Luzerner Weinbaubetriebs feierlich eingeweiht. Das sehr gelungene Weingut ist ein Blickfang und ein Meilenstein. Die Vision des ehemaligen Gemeindeschreibers von Schenkon, Fritz Hüsler, ist gegen alle Widerstände, Hürden und Stolpersteine Wirklichkeit geworden. Drei Baugesuche, fünf Umweltverbände und viele Einsprachen zeigen den anspruchsvollen Weg, ja die Odyssee zum Ziel. Archäologen begutachteten das Gelände, da hier der legendäre Römerweg durchführt. 

Umso grösser ist nun die Freude, dass das grosse Werk realisiert ist. Und es zeigt einmal mehr exemplarisch: «Nid lugg lah gwinnt.» Manchmal ist die Zeit für eine Idee erst später reif, ist jemand seiner Zeit weit voraus. Wenn es dann trotz aller Widerstände geschafft ist, ist feiern und zurückschauen angesagt. Architekt Markus Schumacher sagt: «Ich habe eine riesige Freude, dass der Bau nun genau so dasteht, wie ich ihn mir vorgestellt und mit der Bauherrschaft entwickelt habe.» Der Weinbaupionier und Präsident der «Weinkultur Sempachersee», Beat Felber, sprach von einem «weiteren Meilenstein im Weinwunder Luzern». 

Es lohnt sich sehr, den Betrieb in Eich zu besuchen, und natürlich den Bericht auf Seite 12 des neusten Michelsämters oder auch auf michelnews (mit grosser Bildergalerie) zu lesen.


Karl Heinz Odermatt

redaktion@anzeigermichelsamt.ch




Das könnte Sie auch interessieren