Kommentar Ausgabe 26. April 2025
Milch. Wein. Wasser. Mit Peter von Matt.
Er nahm zwei Gläser, goss Milch hinein, schüttete sie in eine Pfanne zum Erhitzen, um sie darauf wieder in die Gläser zu giessen. Ganz exakt. Nichts war zuwenig, nichts war zuviel. Diese Ferienerinnerung aus meiner Kindheit verbindet mich mit meinem Onkel Peter, und nicht selten denke ich ausgerechnet am Kochherd an ihn. Sprache existiert im Überfluss. Es ist das Mass, das sie ausmacht, die glasklare Form.
Eine weitere Erinnerung habe ich an einen Besuch als junge Erwachsene. Er kochte Risotto in der Küche, ich schaute zu. Er öffnete eine Flasche Rotwein, wir diskutierten bis spät in die Nacht, ich trank ein halbes Glas vom Wein und er den Rest. Und nicht selten beim Risottokochen denke ich heute an ihn. Und…
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