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Editorial: Ein redaktionelles Fasnachts-Triumvirat

Drei Redaktionsmitglieder, drei Kommentare, eine Fasnacht...Achtung – fertig – los!

uke, kho und mars zusammen an der Fläcke Fasnacht... Friedlich vereint in einem Editorial und in einer rüüdigen Fasnacht.


Bändel, Bier und gute Laune, Wagen, Masken und Geschäker. Intrigieren und Defilieren. Sehen und gesehen werden. Rhythmen, Guuggen und Klamauk, dampfende Kessi, trötende Luftschlangen und fliegende Konfetti. Das ist die Szenerie. 

Ein Aargauer, ein Stanser und eine Michelsämterin gehen zusammen an die Fleckenfasnacht. Kommt ein Journalist und fragt: Wie gefällt euch die Möischterer Fasnacht? 

Sagt der Stanser, bereits etwas heiser: «Wow, unglaublich urwüchsige Fasnacht, herrlich old-school, hier in der Pampa ists ja fast so gut wie damals in Stans, als noch die «Bodesuri» aktiv waren. Bei uns gibts sogar einen «Uislumpätä»-Event namens «Häxäverbrennä». Das musst du nicht extra gendern... Als Ex-Pöstler ist mir das wichtig: Da geht ja wieder voll die Post ab!» 

Die Michelsämterin antwortet gar nichts, denn sie ist total am Abtanzen und hört die Frage nicht. 

Da fragt der Journalist, in der Hoffnung auf eine repräsentative Aussage, den Aargauer: Wie gefällt dir hier die Fasnacht? Sagt der Aargauer: «Welche Fasnacht?»

Ja, dem Journi wird klar: Fasnacht ist rüüdig Ansichtssache. Und um genau dieser Sache auf die Spur zu kommen, gibts für ihn nur eines: Abtauchen und rein ins Getümmel. Was dabei so alles herauskommt, ist zu sehen auf diversen Seiten dieser Zeitung und speziell auch auf Seite 2 und 3 im Fokus – wenn er dann wieder scharf ist.

kho, uke & mars

redaktion@anzeigermichelsamt.ch




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